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Natascha 16




Während Monika Kühlung braucht, müssen sich Miriam und Natascha erst langsam in die richtige Stimmung bringen, um das fortzusetzen, was sie früher am Tag begonnen haben. Besonders Natascha fällt es schwer sich zu entspannen. Das sie sich vor ihrer Schwester geoutet hat nimmt sie doch mehr mit als sie erst dachte. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Yus bei ihr gemeldet hatte und solange bettelte, bis sie zusagte am nächsten Tag zu ihm zu kommen. Yus hätte es dabei am liebsten gehabt, wenn es Lars wäre, der zu ihm käme, doch den Zahn hatte Natascha ihm schnell gezogen und sie würde auch nicht alleine kommen. Wenn sie am Sonntag zu ihm kommt, dann nur zusammen mit Miriam.

Dieses geht Natascha durch den Kopf und hindert sie daran ihren Gedanken freien Lauf zu lassen.
„Es würde mir nichts ausmachen, wenn du morgen alleine dort hinfährst“, meint Miriam zu ihr.
Natascha schüttelt den Kopf, „Bitte komm mit.“
„Traust du dich nicht alleine zu ihm zu fahren? Du könntest Yus eine Freude machen machen und ihn als Lars besuchen.“

Bevor sie antwortet muss Natascha überlegen. Es war ihr tatsächlich noch nie in den Sinn gekommen, dass sie irgendwo alleine als Frau hingehen könnte. Seltsam, sie fühlte sich als Frau besser, hatte das Gefühl ernstgenommen zu werden und doch fürchtete sich sie davor alleine auszugehen. Als Mann, als Lars häte sie diese Probleme nicht, doch dann wäre sie unsichtbar. Okay, denkt sie sich, ist manchmal auch nicht schlecht, nicht beachtet zu werden.
Miriam erkennt den Zwiespalt in dem Natascha steckt und gibt sich gönnerhaft, „Ich komme mit“, meint sie, setzt aber noch hinzu: „Wir müssen daran arbeiten, dass du auch mal alleine rausgehst, als Natascha rausgehst meine ich.“

„Das können wir machen, aber nicht gleich“, Natascha zuckt mit den Schultern, „ohne dich würde ich mich unsicher fühlen.“
„Wie wäre es denn, wenn Yus bei dir wäre?“
„Dem ist es glaube ich lieber, wenn Lars bei ihm ist.“
„Dir aber nicht?“
Wieder muss Natascha nachdenken, bevor sie sagt: „Ich wäre unsicher, wüsste nicht wie ich mich im gegenüber verhalten soll.“
„Immerhin habt ihr schon rumgeknutscht“, meint Miriam.
„Natascha hat ihn geküsst. Wenn ich als Lars mit ihm zusammen wäre, dann könnte ich das nicht.“
„Vielleicht kannst du es, wenn du mit ihm alleine bist?“, mutmaßt Miriam und fügt noch an, „Bei mir ist es doch auch so, wenn ich mit dir, also mit Natascha draußen bin, bin ich auch gehemmt, wenn ich aber hier mit dir alleine bin.“ Miriam spricht nicht weiter, sondern beugt sich vor und beginnt Natascha innig zu küssen.

Nach dem Kuss schaut Miriam ihre Freundin an und sagt: „Du willst ihn doch ficken.“
Natascha kommt es immer noch merkwürdig vor, wenn Miriam solche deftigen Worte gebraucht. „Der Klopfer möchte es“, stellt sie richtig.
„Und du auch, du hast selber gesagt, dass du seinen Schwanz in dir spüren willst. Und da Yus nicht auf Frauen steht, wird es Lars sein, der für ihn die Beine breit macht.“
„Meinst du?“, fragt Natascha, Sie hatte darüber noch nicht nachgedacht.
„Natürlich“, Miriam lacht, „ich glaube nicht, dass Yus bei Natascha einen hochbekommt.“
„Ich weiß nicht?“

„Du hast doch mit ihm rungemacht, hatte er da einen Steifen?“
Natascha denkt kurz nach und schüttelt den Kopf.
„Siehst du.“ Miriam schließt ihre Augen und sieht in Gedanken die beiden jungen Männer vor sich, wie sie nackt ihre Körper erkunden, wie sie sich küssen und Lars sich rittlings auf Yus Schoß setzt, so dass sich ihre steifen Schwänze berühren und … Miriam hört plötzlich ein lautes Stöhnen in ihrem Kopf. Auch dem Klopfer gefällt das, was sie sich vorstellt.
Ihre Gedanken werden abermals unterbrochen, diesmal von Natascha.

„Er hatte einen Steifen als wir Telefonsex gemacht haben und da war ich Natascha“, meint diese.
„Zwischen Fantasie und Realität ist ein großer Unterschied“, gibt Miriam zu bedenken, zuckt dann mit den Schultern und sagt: „Wichtig ist nur, dass er dich fickt, egal ob er nun Natascha oder Lars in dir sieht.“
Der Klopfer macht in ihrem Kopf ein zustimmendes Geräusch, gibt ihr recht.
Natascha scheint immer noch bedenken zu haben, erwidert jedoch nichts.

„Komm“, Miriam zieht ihre Freundin ins Schlafzimmer. Dort angekommen setzt sie sich aufs Bett und sagt zu Natascha, sie solle sich ausziehen. Natascha entkleidet sich langsam.
„Du bist schön“, sagt Miriam, als Natascha nackt vor ihr steht.
Die angesprochene schaut skeptisch bei diesen Worten. Sie hat aber keinen Grund dazu. Auch nackt macht Natascha eine gute Figur, obwohl nun zu sehen ist, dass ein Schwanz zwischen ihren Beinen baumelt und sie keinen richtigen Busen hat. Man sollte meinen, dass nun Lars vor Miriam steht, dem ist aber nicht so. Weder Natascha selber, noch Miriam empfinden so. Für Miriam ist ihre Freundin eine Frau mit einen schönen knabenhaften Körper und der Umstand, dass Natascha noch geschminkt ist verstärkt diesen Eindruck.
„Leg dich aufs Bett“, verlangt Miriam nun.

Natascha gehorcht, kommt mit anmutigen Bewegungen zum Bett und legt sich elegant auf den Bauch.
„Nein nicht so. Leg dich auf den Rücken.“
Natascha dreht sich herum.
Miriam kramt unter dem Bett herum, holt die Schachtel mit ihren Spielzeugen hervor. Sie öffnet sie nimmt als erstes den Klopfer und reicht ihn Natascha, diese soll sich ihn auf die Brust legen und ihn dort halten. Als nächstes kommt die Augenbinde zum Einsatz. Natascha rechnet nun damit, dass ihr nun auch die Fesseln angelegt werden, dem ist jedoch nicht so. Stattdessen fühlt sie Miriams Hände, die über ihren Körper fahren, sie streicheln und sie hört Miriams leise Stimme.

„Yus ist jetzt hier, es sind seine Hände die du spürst“, sagt diese Stimme. Natascha nickt, sie will etwas sagen, wird jedoch daran gehindert. Miriam spricht leise weiter, „Yus berührt dich überall und er schaut dich dabei an. Er ist sehr erregt und er sieht, dass du auch erregt bist.“ Das stimmt, Nataschas Schwanz steht wie eine eins. Sie zuckt zusammen, als sie von etwas kaltem berührt wird. Es dauert einen Augenblick, bis sie erkennt was da so kalt an ihrem Körper ist. Es ist der Strap On. Ihre Vermutung wird von Miriam bestätigt. „Spürst du seinen Schwanz?“, hört sie ihre Freundin mit leiser Stimme sagen. Natascha nickt. Der Gummischwanz fährt über ihren Körper, berührt ihre Schenkel, ihren Schwanz, ganz kurz auch ihr Poloch, danach wandert der Schwanz nach oben, berührt Nataschas Brustwarzen und dann ihre Lippen. Sie öffnet ihren Mund und beginnt an dem Schwanz zu saugen.

„Ja, blas ihm einen“, wieder Miriams leise Stimme. Natascha hört jedoch nicht nur Miriam, noch etwas schleicht sich in ihren Geist, ein lüsternes Grunzen. Der Klopfer. Nataschas Körper windet sich hin und her. Ihr Mund saugt heftig an dem Gummischwanz.
„Willst du gefickt werden?“, fragt Miriam leise, „Willst du von Yus gefickt werden.“
Natascha nickt. Sie merkt an den Bewegungen der Matratze, dass sich Miriam auf das Bett kniet und spreizt ihre Beine. Mit einem leisen „Plop“ wird der Strap On aus ihrem Mund gezogen und sofort gegen ihr Poloch gepresst. Natascha entspannt sich, sie weiß was nun kommt. Mit beiden Händen presst sie den Klopfer auf ihre Brust und wartet auf den Moment, in dem der Gummischwanz den Widerstand ihres Schließmuskels überwindet und in sie hineingleitet. Da! Jetzt ist es soweit, der Gummischwanz rutscht tiefer, hat die Engstelle überwunden. Natascha spürt jede kleine Unebenheit an dem künstlichen Penis und obwohl Miriam kein Gleitgel verwendet hat, ist es nicht schmerzhaft. Ganz im Gegenteil, Natascha hat ein viel intensiveres Erlebnis.
„Sag seinen Namen, sage mir wer dich fickt“, fordert Miriam.
„Yus“, keucht Natascha, „Yus fickt mich.“

„Gefällt es dir?“
„Jaa! Jaa!“
„Du willst es?“
„Jaa! Fick mich! Fick mich!“
Natascha spannt ihre Bauchmuskeln an und drückt ihren Rücken tiefer in die Matratze, ihr Becken und ihr Po hebt sich dadurch und ist so für den Kunstpenis besser zugänglich. Natascha findet ihren Rhythmus. Beim Eindringen entspannt sie sich und wenn der Schwanz rausgezogen wird, presst sie ihren Schließmuskel zusammen. Miriam spürt das und passt sich an, fickt ihre Freundin sehr regelmäßig. Nun greift sie sich Nataschas Schwanz und wichst ihn im gleichen Rhythmus. Natascha stöhnt, sagt Yus Namen und windet sich dabei hin und her, den Klopfer presst sie immer noch auf ihre Brust, fast so, als wolle sie ihn in sich hineindrücken. Sie hört den Klopfer immer noch in ihrem Kopf. Hört die brünstigen Geräusche die er macht. Hört sein Stöhnen und spürt seine Lust.

Diese Lust strahlt auf sie zurück, gibt ihr einen zusätzlichen Kick, versetzt sie in Ekstase. Natascha spannt ihre Muskeln an, hebt ihren Unterleib noch etwas mehr und kommt zum Orgasmus. Sie fühlt wie heißes Sperma auf ihren Bauch tropft und wie der Schwanz immer noch in ihr arbeitet. Miriam schiebt und zieht an dem Dildo, spürt, dass Natascha immer noch Nachwehen ihres Höhepunkts genießt. Jetzt drückt sie den Gummischwanz ein letztes Mal in Nataschas Hintern und hält ihn dort fest. Miriam merkt wie sich ihre Freundin nach und nach entspannt. Sie legt sich neben sie aufs Bett und gibt Natascha einen langen geilen Kuss. Sie nimmt ihr den Klopfer aus der Hand und taucht ihn in Nataschas Sperma, verreibt es mit dem Lederding auf Nataschas Körper. Danach lässt sie das Teil liegen wo es ist und zieht langsam den Kunstpenis aus dem Po ihrer Freundin, diese quittiert das mit einem leisen geilen Seufzen.
„War es schön?“, fragt Miriam leise.

„Hmmm“, Natascha gibt nur ein zustimmendes Brummen von sich.
„Hat er zu dir gesprochen?“
„Hmm”, wieder dieser Brummlaut.
„Was hat gesagt?“, Miriam ist aufgeregt.
„Einiges.“
„Einiges? Was denn?“
„Später, möchte im Moment nur liegen.“
Miriam gibt eine Weile ruhe, doch dann bringt sie ihre Freundin dazu sich auf die Knie zu setzen. Natascha will sich die Augenbinde abnehmen, doch Miriam will das nicht, noch nicht.
„Du hast deinen fick gehabt, jetzt will ich auch gevögelt werden“, erklärt Miriam. Sie holt die Fesseln hervor und fixiert Natascha damit, danach legt sie ihr den Klopfer auf den Rücken und beginnt sich zu entkleiden. Natascha spürt, dass der Klopfer noch ganz klebrig ist. Miriam scheint das zu gefallen, sie reibt Nataschas Körper mit dem Teil ab. Sie lässt keine Stelle aus, zwischendurch gibt sie ihrer Gespielin leichte Schläge auf den Hintern.

Die Schläge werden langsam kräftiger Natascha zuckt jedes mal zusammen, stöhnt lüstern dabei auf. Miriam kniet sich hinter ihr auf das Bett, reibt ihren nackten Unterleib an Nataschas Hintern. Diese merkt wie sich Mösensaft auf ihrer Haut verteilt. Wieder schlägt Miriam mit dem Klopfer zu. Es klatscht jetzt lauter, ist deutlicher spürbar. Nataschas Hintern beginnt zu schmerzen, es ist jedoch ein geiler Schmerz. Ein Schmerz der die Lust in ihr weckt. Obwohl sie vor ein paar Minuten stark gekommen ist, richtet sich ihr Schwanz auf. Miriam registriert das und massiert den halbsteifen Pimmel ihrer Freundin. Presst ihn zusammen und gibt ihm leichte Klapse mit dem Handrücken. Natascha stößt leise Schreie aus, was Miriams Lust weiter anfacht. Sie malträtiert nun den Hodensack von Natascha, welche leise stöhnt. Miriam will jetzt den Klopfer spüren. Sie führt den Griff des Schaginstruments tief in ihre Möse ein und fickt sich hart mit dem Teil, sie liegt dabei auf Nataschas Rücken, die genau mitbekommt, was Miriam nun treibt. Beide sind fest in den Fängen der Lust. Miriam hat sich den Griff des Klopfers so heftig in die Möse gestoßen, dass sie Blutet. Sie achtet nicht darauf, sondern gebinnt nun sich selber mit dem Klopfer auf den Hintern zu schlagen. Bei jedem Schlag stößt sie mit dem Unterleib nach vorn, gegen Nataschas Po und die empfindet das so, als ob sie ohne Schwanz gefickt wird. In ihren Gedanken ist es Yus der sie durchfickt. Bei jedem Stoß stöhnt sie laut auf, so wie es Miriam bei jedem Schlag auch macht und beide hören in ihrem Kopf den Klopfer ebenso stöhnen. Es ist so unglaublich geil. Alleine durch das was sie sich vorstellen, kommen Miriam und Natascha zum Höhepunkt und die beiden meinen, dass auch der Klopfer einen Orgasmus erlebt.

Kraftlos hängen sie danach in den Seilen. Miriam schafft es gerade noch eine Hand von Natascha zu lösen, so dass diese sich selber zur Gänze befreien kann. Nackt, erschöpft und unsagbar befriedigt liegen sie nebeneinander im Bett und horchen auf ihren wilden Herzschlag, der sich nur langsam beruhigt. Ein langer inniger Kuss beendet und krönt das Liebesspiel der beiden für heute.
Zu mehr sind sie auch nicht fähig. Sie schaffen es noch nicht mal, dass Durcheinander um sie herum aufzuräumen. Die beiden wollen es später machen, wollen sich zuerst ein wenig ausruhen. Nur ganz kurz.

*

Es ist mitten in der Nacht, als beide wach werden und das auch nur, weil Natascha auf Klo muss. Sie versucht sich möglichst leise aus dem Bett zu winden, kann jedoch nicht verhindern, dass Miriam davon geweckt wird. Als sie vom Klo wider kommt, seht Miriam schon vor der Tür. Sie muss auch mal. Natascha sieht im Schein der Badezimmerlampe, dass ihre Freundin getrocknetes Blut am Oberschenkel hat und schaut Miriam fragend an.
„Muss der Klopfer gewesen sein“, meint sie schlaftrunken, „er ist manchmal sehr wild.“
„Hast du Schmerzen?“
Miriam schüttelt den Kopf.

Natascha belässt es dabei, küsst ihre Freundin kurz auf die Lippen und gibt den Weg ins Bad frei. Als Miriam wieder ins Schlafzimmer kommt ist Natascha dabei die Fesseln und die anderen Spielsachen zu verstauen. Sie hat sich ein kurzes Nachthemd angezogen und sieht sehr süß drin aus. So süß, dass Miriam sie fest in den Arm nimmt und sie sich küssen. Miriams Hände wollen dabei Nataschas Hinten streicheln und durchkneten, doch es tut ihr weh. Der Klopfer hat ganze Arbeit geleistet. Als Natascha ihre Hände auf Miriams Hintern legt, zieht diese die Luft zischend durch die Zähne, auch bei ihr war der Klopfer nicht untätig. Natascha fährt erschrocken zurück, schaut an Miriam runter, auf ihre Schenkel. Dort ist jedoch nichts mehr zusehen.

„Alles in Ordnung“, meint Miriam, „ich hatte das schon ein paar mal. Der Klopfer ist manchmal sehr wild und dann kommt es zu solchen leichten Blutungen. Ist wie Nasenbluten, ist nicht so wild.“
Natascha lässt sich davon beruhigen. Gemeinsam räumen sie den Rest auf und legen sich wieder ins Bett, es ist gerade vier Uhr morgens und sie wollen noch etwas schlafen. So schnell geht es jedoch nicht mit dem einschlafen, die beiden reden erst noch eine Weile, bevor sie engumschlungen einschlummern.
Am nächsten morgen werden sie von Nicki geweckt. Die ruft gegen neun Uhr an und fragt, ob die beiden zum Frückstück runterkommen wollen. Sie wollen, müssen sich nur schnell etwas frischmachen. Im Schlabberlook geht es nach unten. Es ist halb Lars und halb Natascha die ein paar Minuten später am Tisch sitzt, denn obwohl sie nur ein Shirt und eine Jogginghose trägt, strahlt sie eine gewisse Weiblichkeit aus.

Das ist am frühen Nachmittag, als sie eine Jeans von Miriam trägt, noch immer der Fall. Mehr noch. Da sie das Zauberhöschen, ein Mieder von Nicki und die hochhackigen Stiefel trägt, erkennt man nicht, dass ein junger Mann in den Klamotten steckt. Ihre Frisur und das Make-up trägt ebenfalls zu diese Eindruck bei. Die Hose war eigentlich eine Notlösung, weil Natascha einfach nichts zum Anziehen fand. Miriam machte sich erst darüber lustig, von wegen dem alten Spruch, „Den Schrank voller Kleider, aber nichts passendes zu finden.“ Sie musste aber zugeben, dass es Natascha an Auswahl fehlte. Etwas später, als sich Natascha im Spiegel sah, kam es ihr jedoch nicht mehr als Notlösung vor, sie fand sich hübsch und war sich sicher, dass es Yus ebenso sehen würde.

Das stimmt. Yus ist sehr von Nataschas aussehen angetan und er freut sich, sie wiederzusehen. Sie hatten vorher abgemacht durch die Stadt zu schlendern und sich später in der WG eine Pizza reinziehen. Da Natascha eine Nachricht an Yus gesendet hatte, als sie losfuhren, sind alle zum Aufbruch bereit, als die beiden dort ankommen. Sasa und Fab laufen dabei wieder in ihrem gewohnten Gothik-Outfit, während die anderen ganz normal daherkommen. Sie laufen auch wieder in der gewohnten Formation, Yus in der Mitte zwischen Natascha und Miriam. Sasa, die mit Fab hinter den dreien läuft, sieht das Natascha versucht mit dem Hintern zu wackeln und es bei ihr gar nicht mal so schlecht aussieht. Sie sieht auch, dass Yus einen Arm um Natascha gelegt hat und seine Hand ab und zu ihren Po berührt. Bei Miriam mach er es nicht, die beiden haben sich nur an den Armen eingehakt und laufen nebeneinander her.

Sasa nimmt sich erst vor mit Yus darüber zu reden, verwirft den Gedanken aber wieder. Die drei sind erwachsene Leute und wenn es Miriam nichts ausmacht, dass Yus mit Natascha rummacht, dann will sie sich da auch nicht einmischen. Yus soll aber später ja nicht bei ihr ankommen, um sich auszuheulen. Das muss er dann selber klären. Sie rückt Fab dichter auf die Pelle und genießt den Sparziergang. Es ist auch wirklich schön. Das Wetter spielt mit und es ist einiges los in der Fußgängerzone. Straßenkünstler zeigen Kunststücke oder machen Musik, es gibt diverse Austellungen. Darunter ist eine, die besonders Fab interessant findet, es geht dort um Steam-Punk. Miriam und Natascha kennen diese Moderichtung nicht, für die ist es Gothik mit einem technischen Touch. Yus klärt die beiden darüber auf, wobei Natascha förmlich an seinen Lippen hängt. Der Tag wird auch nicht dadurch getrübt, dass ihnen Justin in die Quere kommt. Es kommt zu keiner unschönen Konfrontation. Justin wirft Yus und Natascha nur einen giftigen Blick zu und wendet sich mit einem spöttischen Lächeln ab.

„Warum grinst der denn so blöde?“, fragt Miriam, die Justin ebenfalls gesehen hat.
Natascha und Yus zucken mit den Achseln, sie haben Justin gar nicht beachtet. Sys und Fab haben Yus ehemaligen Lover ebenfalls links liegen lassen, können auch nichts zu Miriams Frage erwidern. Der ist es letztlich auch egal. Sie ist mehr daran interessiert, wie sich Natascha an Yus heranmacht. Sie überlgt mit einem Lächeln, dass der morgen bestimmt einen lahmen Arm hat, vom vielen Wichsen. Natascha hat sich aber auch wirklich notgeil benommen. Dabei hatte sie doch gestern erst eine Session mit dem Klopfer bekommen und hat dabei ordentlich abgespritzt. Miriam kann sich täuschen, aber sie glaubt, dass Natascha jetzt ohne viel nachzudenken mit Yus in die Kiste hüpfen würde. Ein wenig eifersüchtig macht sie das schon.

Als sie jedoch den Blick ihrer Freundin auffängt, erkennt sie, dass das meiste von Natascha nur gespielt ist und das sehr gut. Miriam kann sich vorstellen, dass es Natascha gefallen könnte, mit einem Mann intim zu sein. Im nächsten Moment zweifelt sie an ihren Überlegungen, Natascha ist nicht schwul und Sex mit einem Mann wird sie nur haben, weil es der Klopfer will. Obwohl sie weit von zu Hause fort ist, hört sie ein lautes, „Ja, so ist es!“ in ihrem Kopf. Sie schaut zu ihrer Freundin, ob die auch etwas gehört hat? Es sieht nicht so aus. Natascha hat auch besseres zu tun, als auf die Stimme des Klopfers zu horchen.

Sie hat sich vor Yus gedrängelt und drückt sich gegen ihn. Obwohl sie die Stiefel mit den hohen Hacken trägt, ist sie kleiner als Yus, es ist dadurch ihr unterer Rücken der an Yus Unterleib reibt. Sie spürt das es ihn anmacht. Er legt seine Hände auf ihre Taille und zieht sich noch etwas stärker an sich heran. Natascha bewegt ihr Becken etwas. Yus Händen fassen fester zu, es macht ihn heiß und auch Natascha kann sich dem nicht entziehen, sie fühlt ein warmes Gefühl in ihrem Unterleib. Miriam wird sie später ordentlich rannehmen müssen.
Die Gruppe schlendert langsam weiter, gerade noch rechtzeitig für Yus, denn dieser wusste kaum noch wohin mit seinen Gefühlen. Natascha hat das Ganze auch sehr gefallen, doch mit Hilfe des Zauberhöschens sieht man keine verräterische Beule in ihre engen Jeans. DIe Beule ist bei Yus deutlich erkennbar, auch wenn er versucht es zu verstecken. Sasa ist die Sache mir Yus und Natascha zwar nicht aufgefallen, was ihr jedoch auffällt ist die Nähe die die beiden zueinander suchen und es Miriams verhalten fällt ihr ebenfalls auf, denn diese, so scheint es Sasa jedenfalls, toleriert das was die beiden machen. Sie schreitet jedenfalls nicht ein, was in Sasa den Verdacht hegt, dass Miriam darauf erpicht ist zu sehen, wie weit Yus und Natascha wohl gehen.

Sasa muss an die Male denken, wo Yus und Justin in der WG miteinander rumgemacht haben. Es hat sie weder schockiert noch abgestoßen, sondern auf eine gewisse Weise sehr erregt. So wie zwei Männer gerne zwei Lesben zusehen mögen, so ist es auch wohl mit den Frauen und einem schwulen Pärchen. Sasa überlegt, ob es bei Miriam ähnlich ist, wenn ja, dann muss sie aufpassen das Yus nicht über das Ziel hinausschießt. Yus ist ein Mann der sich sehr schnell verliebt und dann könnte es zu Konflikten kommen. Sasa zuckt mit den Schultern, wie auch immer, die drei sind erwachsen, sie wird sich da nicht einmischen.

Sasa bleibt ihrem Vorsatz treu, auch als die Gruppe zurück in der WG ist und es selbstgemachte Pzza gibt, mischt sie sich nicht in das geplänkel zwischen Yus und Natascha ein, sondern genießt das Essen in der gemütlichen Runde. Nach dem Essen stellt Fab eine Wasserpfeife auf den Tisch und entzündet etwas Shisha Tabak im Pfeifenkopf. Da weder in Miriams Familie, noch in der Familie von Natascha geraucht wird, stehen die beiden das Sache etwas skeptisch gegenüber, als ihnen die Pfeife angeboten wird. Natascha nimmt einen kleinen Zug, muss gleich darauf sehr husten. Miriam lehnt gleich ab. Sie kann aber nicht sagen, dass sie der Rauch stört. Er riecht sehr aromatisch.

Sie schaut Sasa an und fragt, ob es sich wirklich nur um Tabak handelt. Fab lacht und erklärt, dass sie ab und zu mal Kiffen, dass jedoch recht teuer ist. er beruhigt Miriam, es ist wirklich nur Shishatabak in der Pfeife. Um nicht hinter Natascha zurückzustecken, versucht sie ebenfalls einen kleinen Zug, muss aber ebenfalls husten. Mit tränen in den Augen gibt sie das Mundstück an Fab zurück und winkt ab. Das ist nicht ihr Ding. Sie unterhalten sich noch eine Weile, bis es Zeit wird für Miriam und Natascha aufzubrechen. Yus bringt die beiden zu ihrem Auto, dort angekommen bittet er Miriam mal kurz in eine andere Richtung zu blicken, als diese ihren Kopf abwendet, beugt sich Yus zu Natascha runter und küsst sie lange. Nach dem Kuss sagt es leise danke und schaut zu wie Miriam und Natascha ins Auto steigen und wegfahren. Er winkt solange hinterher, bis er den Wagen nicht mehr sieht.

Die Fahrt nach Hause verläuft schweigsam. Erst als die beiden in Miriams Wohnung sind macht Natascha einen tiefen Seufzer und meint, dass sie sich noch immer schlecht fühle, wenn sie mit Yus zusammen ist, Es käme ihr immer so vor, als spiele sie nur mit ihm.
Miriam versucht die trüben Gedanken ihrer Freundin zu vertreiben. sie nimmt sie in den Arm und meint: „Ach Mäuschen, du spielst nicht mit ihm. Das was du machst, machst du für dich selber und auch für mich und für den Klopfer und ich glaube, dass du es auch für Yus machst.“
„Meinst du?“
„Aber ja. Schau, er hängt immer noch an Justin. Du gibst ihn Abwechselung. Er wird sich schon nicht in dich verlieben und du dich auch nicht in ihn.“
Natascha seufzt wieder, „Wahrscheinlich hast du recht.“
Sie schweigt kurz, „Es war schön, als er mich geküsst hat.“
„Es sah auch geil aus“, meint Miriam lächelnd, „ich konnte euer Spiegelbild im Autofenster sehen.“
„Du bist nicht eifersüchtig?“
Miriam schüttelt den Kopf, mein dann jedoch: „Ein wenig vielleicht, aber ich weiß, dass uns mehr verbindet als nur Liebe und das da auch kein Platz für einen Yus ist.“
Die beiden küssen sich und Natascha merkt dabei, dass ihre Freundin recht hat. Es ist mehr als Liebe was die beiden verbindet. Sie haben sich gefunden und ein neues Leben begonnen. Wenn sie nicht zusammengekommen wären, würde Lars immer noch zu Hause versauern und wüsste nicht was in seinem Leben schiefgelaufen ist. Sie machen sich noch etwas leichtes zu Essen und gehen danach zu Bett, wo sich ein langes und zärtliches Liebesspiel entwickelt. Kein wilder Sex, sondern sanfte Berührungen und leise Liebesschwüre tauschen sie miteinander aus, bis sie Arm in Arm einschlafen.

Dunkle Wolken

Lars wird am nächsten Morgen in Miriams Armen wach. Er denkt kurz an die letzten Tage und lächelt, es war schön Natascha zu sein, doch nun freut er sich wieder als Lars durchs Leben zu gehen. Er weiß, dass dieses Gefühl nicht lange anhalten wird, aus diesem Grund genießt er es. Miriam merkt gleich wer da neben ihr im Bett liegt und begrüßt ihn mit seinem Namen. Lars freut sich auf den Tag. Er ist wirklich glücklich am leben zu sein. Er weiß nicht woher dieses Hochgefühl kommt, aber er kostet es aus und hofft das es lange anhält. Als am Abend erst Miriam und dann Yus anrufen, schaltet er bei bei seiner Freundin auf Natascha um und bei Yus wieder zurück zu Lars. Auch am Dienstag hat er dieses gute Gefühl und am Mittwoch ebenfalls, jedenfalls solange bis er von der Arbeit wieder zu hause ist. Er merkt schnell das etwas nicht stimmt, weiß aber nicht was es ist. Seine Mutter und Monika kommen ganz normal zu ihm rüber. Es ist sein Vater, der irgendetwas ausbrütet. Am Ende des Abendbrots passiert es, Lars Vater steht wortlos auf, geht in den Flur und kommt mit einer Zeitung wieder, die er aufgeschlagen vor Lars platziert. Er schaut seinen Sohn an und fragt mit unterdrückten Zorn: „Kannst du mir das erklären?“

Lars schaut auf die Zeitung. Ein Bild ist zu sehen. Ein Foto, welches Miriam, Yus und Natascha zeigt. Lars wird heiß und kalt zugleich, sein Herz rast plötzlich. Er überlegt fieberhaft woher die Zeitung dieses Foto haben könnte. Er überfliegt den Untertitel des Bildes, liest etwas von einer lesben und schwulen Veranstaltung und er liest seinen und Miriams vollständigen Namen.
„Was ist das?“, fragt Lars Mutter.
„Was das ist?“, antwortet Lars Vater mit immer lauter werdender Stimme, „Was das ist! Das ist unser Sohn, angezogen wie eine Nutte und in den Armen einer ausländischen Schwuchtel.“
Er wendet sich wieder seinem Sohn zu, „Also, ich höre.“
Lars weiß nicht was er sagen soll. Sein Vater schlägt mit der Faust aus den Tisch und schreit: „Ich darf mir von meinen Kollegen sagen lassen, dass sich mein Sohn als Nutte in Schwulenbars herumtreibt.“

Monika, die ebenso erschrocken ist wie der Rest der Familie versucht die Wogen zu glätten. Sie zeigt auf das Bild und meint, „Viele Mädchen ziehen sich so an, dass …“
Ihr Vater unterbricht sie, „Mädchen?“, brüllt er. Er hämmert mit dem Zeigefinger auf der Zeitung herum, „Das ist kein Mädchen, dass ist dein Bruder!“ Wieder fixiert er seinen Sohn und meint mit erhobener Stimme, „Da ist nur diese Schwuchtel und dessen Familie schuld und ich verbiete dir jeden Umgang mit diesen … diesen … diesen perversen Schweinen.“
Lars steht auf und funkelt seinen Vater an als er sagt: „Das kannst du mir nicht verbieten, ich bin erwachsen.“ Seine Stimme ist dabei fest und ruhig.
Sein Vater antwortet mit lauter Stimme: „Solange du unter meinem Dach wohnst, hast du zu tun was ich sage.“

Lars Mutter will ihn unterbrechen, sie ruft noch: „Hartmut, nicht!“ Doch es ist zu spät. Ihr Mann hat den Satz gesagt und sie weiß, wie ihr Sohn antworten wird.
„Dann ziehe ich aus!“, Lars sagt die Worte, die seine Mutter gefürchtet hat und er sagt sie mit nachdruck.
„Dann tu das“, antwortet seine Vater, immer noch voller Zorn, „du wirst es zu Fuß machen müssen, das Auto bleibt hier. Ich habe es für meinen Sohn gekauft und nicht für eine“, er lässt den Rest ungesagt und wendet sich ab. An der Tür zum Flur meint er noch ohne sich umzudrehen: „Ich muss an die frische Luft, wenn ich wieder komme, wäre es besser, wenn du nicht mehr da wärst.“ Damit schlägt er mit Wucht die Tür hinter sich zu.
Als die Tür ins Schloss fällt sinkt Lars auf den Stuhl, schlägt die Hände vors Gesicht und beginnt zu weinen. Seine Mutter geht zu ihm, streicht über sein Haar und meint: „Vielleicht beruhigt er sich wieder.“
Lars schüttelt den Kopf, „Das glaube ich nicht.“ Er trocknet seine Tränen ab und schnappt sich sein Handy.

„Wen willst du anrufen?“, fragt seine Mutter.
„Miriam, ich frage sie, ob ich eine Zeitlang dort wohnen kann.“
Nun beginnt seine Mutter zu weinen und auch bei Monika laufen die Tränen.
Die Familie bricht auseinander und das innerhalb einer Viertelstunde.
Lars Mutter zeigt auf die Zeitung, „Warum hast du dich denn auch so fotografieren lassen?“
„Das Bild sollte nie in die Zeitung kommen.“
„Dann bist das wirklich du?“
Monika mischt sich mit leiser Stimme ein, „Das ist Natascha“, sagt sie. Sie sieht den fragenden Blick ihrer Mutter und meint: „Ja, ich wusste davon, ich erkläre es dir später.“
Lars hat inzwischen telefoniert. „Miriam kommt und holt mich ab“, sagt er in die Runde.
„Willst du es dir nicht noch mal überlegen? Vielleicht beruhigt sich dein Vater wieder.“
Lars gibt sich hart, „Nein, ich gehe.“ Er steigt die Treppe zu seinem Zimmer hoch, um seine Sachen zu packen. Er nimmt dazu ein paar Müllbeutel und schmeißt dort Kleidung und Unterwäsche rein. In die Tasche, die er immer mit zur Arbeit nimmt, kommen einige Unterlagen, die in seinem Zimmer lagern. Seine Mutter schaut ihm zu, sie sagt nichts, doch es laufen Tränen über ihr Gesicht. Lars überlegt auch die Sachen aus dem Badezimmer mitzunehmen, entscheidet sich dagegen, er hat alles was er braucht bei Miriam. Seine Mutter versucht erneut ihm umzustimmen, schafft es aber nicht.

Er nimmt sie in den Arm, schaut sie lange an und meint, „Es ist besser so, ich war nie der Sohn, den er sich gewünscht hatte und jetzt …“ er spricht nicht weiter, doch seine Mutter weiß was er meint. Sie kennt ihren Mann. Sie fragt ihren Sohn warum er das macht, warum er sich so anzieht und ob sie etwas falsch gemacht hat.
„Es liegt nicht an dir“, beruhigt sie ihr Sohn, „Monika weiß bescheid, sie kann es dir erklären.“
Lars Mutter seufzt, sie will etwas sagen, doch es klingelt unten. Miriam muss wie eine Irre gerast sein, um jetzt schon da zu sein. Gemeinsam bringen sie die Beutel mit Lars habe zum Auto. Dort nimmt er Monika und seine Mutter nochmal in den Arm, sagt das er sie lieb hat und steigt in den Wagen. Alle haben Tränen in den Augen. Miriam, die ebenfalls sehr traurig aussieht, startet den Wagen und fährt langsam davon.

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