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Schwules Internat 14-15




„Das ist doch nicht möglich“ staunte der Arzt „die Farben sind in den paar Wochen so verblasst, dass man sie kaum noch sieht. Wo lebt der Junge zurzeit.“

„Ist unwichtig aber er ist in den letzten Wochen mehr oder weniger nackt täglich mehrere Stunden in der Sonne und schwimmt immer wieder im Meer.“

„Na dann! Bei so viel Sonne auf der geht das natürlich schneller. In unseren Breiten hätte das länger gedauert. Ich bin aber zufrieden mit dem Ergebnis.“

Er verabschiedete sich und wir unterbrachen die Verbindung.

„Es ist wirklich kaum noch was von den Tätowierungen zu sehen“ sagte nun auch Markus. Dann kann Norbert ja bald wieder arbeiten.“

„Nix da“ sagte der Angesprochene „ich will weiter studieren und Liam auch.“

„Ich hab schon einen Plan für Euch beide. Was haltet Ihr von der Frederick University in Limassol? Dort werden Eure Fächer auch angeboten.“

„Wir dürfen auf Zypern bleiben???“ freuten sich die Jungs.

„Das hab ich Euch doch versprochen. In den nächsten Tagen fahren wir dorthin, dann könnt Ihr Euch einschreiben. Die meisten Formalitäten habe ich, Euer Einverständnis voraussetzend, schon geklärt.“

Da war die Freude noch größer und bald hatte ich die großen Jungs am Hals hängen.

Nachdem sich Norbert wieder angezogen hatte, viel war ja nicht anzuziehen, verschwanden die beiden wieder.

„Die beiden haste aber jetzt glücklich gemacht“ kommentierte Markus.

„So, jetzt hab ich aber auch mal was zu sagen“ kam es von Karla „ich habe eine Anfrage von einem Gymnasium in Limassol erhalten. Die suchen noch eine/n Lehrer für Deutsch. Ein Magnus, den Nachnamen habe ich vergessen, ist alleine überbelastet. Morgen werde ich mich dort vorstellen.“

„Ach das ging aber schnell“ sagte ich „in einem Gespräch hatte ich Magnus so nebenbei gefragt, ob er nicht wüsste wo eine Stelle als Lehrerin zu besetzen wäre.“

„Du kennst diesen Magnus?“

„Ja, wir haben eine ganze Weile miteinander gesprochen“

In Kurzform erzählte ich die Geschichte vom Hafen.

Karla drängte zum Aufbruch. Sie wollte für den nächsten Tag fit sein.

„Bevor wir gehen, will ich noch etwas loswerden“ verkündete Markus „Karla und ich, wir sind uns einig wir werden demnächst heiraten und Du bist herzlich eingeladen.“

„Das freut mich, ich weis nur nicht ob ich dann da bin. Ich werde ein paar Wochen in Australien Urlaub machen und bin voraussichtlich erst Mitte September zurück.“

Am nächsten Vormittag nach dem Frühstück rief ich Tim zu mir, der wollte gerade mit den anderen zum Schwimmen gehen „Tim bleibst Du mal hier? Wir, also Deine Eltern und ich, haben was Wichtiges mit Dir zu besprechen.“

Mit einem etwas mürrischen Gesicht blieb Tim stehen und schaute sehnsuchtsvoll hinter den anderen Jungs her. Als auch Markus blieb wurde er etwas freundlicher.

Zu fünft saßen wir in meinem Büro.

Ich fing an zu sprechen „Tim, wie stehst Du zu Ron aus Deiner alten Gruppe?“

„Ron ist ein lieber Kerl. Ehrlich gesagt finde ich ihn süß. Er ist aber leider durch und durch Hetero und nimmt jedes Angebot der Mädels an.“

Ich nickte zu Markus, Tims Freund. Der nahm Tim fest in seine Arme „jetzt haste ja mich.“

„Tim, jetzt musst Du stark sein“ sagte ich „Ron ist tot, er war schwul und in Dich verliebt.“

Da bekam Tim große Augen „das kann doch nicht sein und woran ist er gestorben.“

„Doch“ kam die Antwort von Tims Vater „er war in Dich verliebt und er hat sich selber umgebracht. Außerdem hat er eine Nachricht für seine Eltern und auch Dich hinterlassen. Die werden wir Dir jetzt vorspielen.“

Jetzt bekam Tim Tränen in die Augen. Markus nahm Tim noch fester in seine Arme und redete beruhigend auf Tim ein.
Ich machte den PC an und startete die Nachricht.

Letzte Nachricht von Ron
„Meine Zeit geht zu Ende, deshalb werde ich, so wie ich kann und alleine bin versuchen Euch zu erklären warum ich das getan habe.

Liebe Mama, lieber Papa, was ich Euch bisher nicht sagen konnte >ICH BIN SCHWUL<!

Immer wenn ich mit Euch darüber sprechen wollte hieß es von Euch >bitte jetzt nicht, lass uns am Wochenende darüber sprechen>. An den Wochenenden hattet Ihr meist auch keine Zeit oder ich keinen Mut mehr mich zu outen.
Das schleppe ich jetzt seit vier Jahren mit mir herum.

Mit vierzehn habe ich es gemerkt, dass mich Jungen mehr als Mädchen interessieren. Als ich dann die Gruppe um Tim kennenlernte hatte ich mich sofort in Tim verliebt aber Tim war dermaßen auf Frauen fixiert, dass ich mich nicht getraut habe, ihn anzusprechen und ihm meine Liebe zu gestehen. Ich versuchte alles um Tim auf mich aufmerksam zu machen. Aber er hat meine Annäherungsversuche ignoriert. Wenn ich mit einem der Mädels Sex hatte, konnte ich immer nur zum Orgasmus kommen, wenn ich dabei an Tim dachte. Die Mädels waren ganz verrückt nach mir, weil ich es ihnen so gut besorgt hatte. Wenn die gewusst hätten bei wem ich beim Sex dachte, hätten die mich davongejagt.
Tim war immer lieb zu mir und hat mich akzeptiert aber eben nur lieb und freundlich und ich wollte doch mehr von Tim.

Immer mehr zog ich mich in mein Schneckenhaus zurück und litt Höllenqualen, wenn ich Tim mit einem Mädchen aus der Gruppe sah. Immer wieder nahm ich mir vor Tim zu sagen was ich für ihn fühle, aber im entscheidenden Moment, hielt ich es für besser nichts zu sagen.

Dann war Tim auf einmal verschwunden. Es hat lange gedauert bis die Gruppe und ich erfuhren wo er ist und als dann auch noch das Gerücht aufkam, dass Tim seinen Cousin und dessen Freund vergewaltigt hat, schöpfte ich wieder Hoffnung.

Ich schlug der Gruppe vor Tim einen Besuch abzustatten.

Sie stimmten zu und ich nahm mir vor Tim endlich meine Liebe zu gestehen, in der Hoffnung, dass er genauso fühlt.
Als ich Tim während des Besuchs im Internat, in dem außerdem unglaublich süße Jungs rumliefen, sah ging ich auf ihn zu und wollte mit meiner Beichte anfangen. Da stellte Tim mir seinen Freund Markus vor.

Eine Welt brach für mich zusammen. Tim war schwul und hatte einen Freund.

Ich war am Erdboden zerstört und war froh, als unsere Gruppe wieder abreiste.

An diesem Abend reifte in mir der Entschluss, meinem für mich sinnlosen Leben ein Ende zu setzen. Schlaftabletten zu besorgen war kein Problem, davon hatten meine Eltern genug rumliegen. Ich wollte aber sicher gehen und besorgte mir im Darknet eine Tablette die erst nach drei Tagen anfängt zu wirken und nach vierundzwanzig Stunden den gesamten Blutkreislauf lahmlegt. Laut Beschreibung unterbricht sie die Blutzufuhr beginnend bei den Zehen.
Jetzt kommen mir Zweifel ob das was ich getan hab richtig ist, aber der Vorgang ist nicht mehr zu stoppen. Daher nenne ich jetzt den Namen des Verkäufers, er lautet xyz und ist irgendwo im Ruhrgebiet gemeldet.
Jetzt merke ich, dass diese Tablette langsam anfängt zu wirken. Meine Füße sind eiskalt und gefühllos.
Ich hab noch eine Bitte, wenn ich nicht mehr bin möchte ich verbrannt werden und meine Asche hätte ich gerne unter Tims Baumhaus begraben.
~**~
Eine Zeitlang war nur Rauschen zu hören.
~**~
Nach einer längeren Pause kam Ron Stimme wieder. Jetzt ist es bald soweit. Meine Mutter ist eingeschlafen und ich merke wie die Kälte immer weiter nach oben kommt. Mein gesamter Bauch ist jetzt kalt und auch in den Armen fängt es an. Ich lege mein Handy jetzt eingeschaltet in die Nachttischschublade, denn lange kann ich es nicht mehr halten.
Liebe Eltern und auch Tim es tut mir leid, dass ich Euch den Kummer bereite und ich habe jetzt Angst vor dem Tod.

~**~
Es war nur noch angestrengtes Atmen zu hören. Nach einiger Zeit hörten wir einen heiseren Schrei
>M A M M A, T I M<,
dann nur noch den monotonen Ton des Überwachungsmonitors, der nur noch die Null-Linie anzeigte, lautes Getrappel, viele aufgeregte Stimmen und die schluchzende Mutter von Ron.
Irgendwann hatte jemand das Handy entdeckt und ausgeschaltet.

Fortsetzung folgt.
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