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Au-pair 5




Bissige Bullen

von Jacqueline_K

Nach einem ereignisreichen Abend, den ich mit Jeremia, Ellis Bruder, und Dolly bei Sam verbracht hatte, saßen wir am Morgen alle gemeinsam am Strand. Hinter uns all die tollen Bretter, die Sam geschaffen hatte und vor uns stand eine Gopro, um diesen Moment festzuhalten.
Jeremia hatte mir viel über seine Schwester erzählt, die mit den Brüdern, er hatte noch einen Zwilling, die wildesten Unternehmungen gemacht hatte. Nur zum Surfen war sie nicht so richtig gekommen, da sie Angst vor den Bullen hatte. Mittlerweile wusste ich auch, dass dies Haie waren und das machte das Planschen im Meer nun zu einer ganz anderen Hausnummer. Aber es gab hier an den Stränden eine Sharkwatch, die die Bewegung und Wanderung der Haie kontrollierte und so war man relativ sicher.

„Deswegen habe ich am Anfang auch gesagt, du sollst die Beine nicht herausstrecken“, bemerkte Sam.
„Ein kleiner Hinweis, dass es sich dabei nicht um Rindviecher oder Polizisten handelt, wäre aber nett gewesen.“
„Polizisten?“

Mir wurde bewusst, dass nicht jeder deutsche Slangbegriff eins zu eins kopierbar ist. Als ich erklärte, was es mit dem Begriff Bullen auf sich hatte, lachten alle herzlich. Ich mache noch den Witz mit dem heavy on wire, wo auch nochmal alle lachten und dann sahen wir aufs Meer. Heute waren die Wellen wieder etwas höher.

„Der Mond ist wieder zur rechten Zeit an der richtigen Position“, sagte Doloreth.
„Sollen wir?“, fragte Sam.
„Ja“, stimmten wir bei.

Langsam glitten wir durch die Wellen nach draußen und warteten dort auf die perfekte Welle. Ich hatte noch immer nicht genau raus, warum Doloreth und dann Jeremia zu paddeln begannen. Als ich das Go bekam, sah für mich die Welle zwar schön aus, aber so sahen auch schon einige vor ihr aus.
Mittlerweile war ich schon gut geübt, auf Fahrt zu kommen, sodass ich genügend Zeit hatte, mich aufzurichten. Erst hockte ich noch auf dem Brett, doch dann traute ich mich, aufzustehen. Aber es war ein kurzes Vergnügen, da das Brett unter mir sofort kantete und ich eine ungewollte Drehung gegen die Welle machte und sie unter mir her rollte. Die ganze aufgebaute Fahrt war dahin und ich musste mich nun auch noch richtig anstrengen, nicht rückwärts Richtung Ufer gedrückt zu werden.

„Was war das denn?“, fragte Sam.
„Weiß nicht. Plötzlich war ich über der Welle.“
Sam sah mich ernst an und dann auf das Board: „Ob ich es falsch dimensioniert habe?“
„Das Board sieht aus wie eures.“
„Das stimmt nicht ganz. Jedes Brett ist vom Grundkörper auf den Besitzer angepasst. Mehr rund, mehr flach. Viel Auftrieb oder wenig. Starke oder schwache Kantfähigkeit.“
„Oder es war error by user“, sagte Jeremia, der nun auch wieder draußen war.
„Wieso?“, fragte Sam.
„Ich denke, sie steht falsch auf.“
Sam machte ein Gesicht, dass deutlich zeigte, dass er vergessen hatte, mir da etwas zu erklären.
„Longborads sind so stabil, dass sie auch auf einem See gepaddelt werden könnten. Jac würdest du bitte aufstehen?“

Ich stand auf und das Brett unter mir wurde sofort kippelig.

„Danke komm runter. Wir müssen noch mal üben“, sagte Jeremia. „Fahr erst einmal nur auf Knien oder im Sitzen zum Strand.“

Ich war maßlos enttäuscht, noch mal auf die Trockenübungen geschickt zu werden. Entsprechend war mein Gesicht, als ich aus dem Wasser auf Dolly zukam.

„Ach Schätzchen“ sagte sie. „Du bist nicht reingefallen. Ich bin bei meinen ersten zwanzig Versuchen jedes Mal meinem Board hinterher geschwommen.“

Da ich noch keine Anstalten machte, dass als Vorteil zu sehen, gab sie mir einen Kuss, einen der intensiven Sorte. Ich spürte dabei auch ihre Hände auf meinem Hintern.

„Oh Entschuldigung. Ich wollte nicht …“ Sie versuchte zu entkommen, aber ich ließ es nicht zu.
„Danke fürs ablenken“, und nun küsste ich sie. Ich fuhr dabei mit einer Hand über den Hintern, während meine andere vorne auf ihrer Brust lag und diese durch das dicke Gummi auffordernd knetete.

Sie hielt die Luft an, als ich ihre Hand nahm und zu meinem unteren Reißverschluss führte. Ich sah, wie sie fragende, große Augen bekam und wie sie sie schloss, als ich ihren öffnete und meine Finger über ihre nackte Haut gleiten ließ.
„Elli“, flüsterte sie und ich zerstörte ihre Illusion nicht. Ich sah, wie Jeremia hinter sie trat und fühlte Sam Hände an mir. Ich streckte ihm unaufgefordert meinen Hintern entgegen und hatte alsbald seinen Schaft zwischen den Beinen, der an meiner Perle rieb. Auch Dolly stöhnte. Dann spürte ich, wie Jeremia in sie drang, sie verlor den Kontakt mit meinem Mund. Ich schlang meine Arme um sie und sie tat das selbe. „Elli“, stöhnte sie wieder und ich sah das kurze Zögern in Jeremias Augen. Seine trafen meine und ich nickte, damit er die Illusion jetzt nicht zerstörte.

Er stieß daraufhin kräftiger in seine Cousine, was diese kräftig zum Keuchen brachte. Bei mir war es Sam, der nun gleichzog und sich anschickte, mich so richtig zu pfählen. Bald konnte ich mich nicht mehr auf Doloreth konzentrieren, sondern wurde nur noch von Sam in Beschlag genommen. Mir war längst nicht mehr bewusst, dass sie da war, als Sam sich mit mir zu Boden gleiten ließ und Doloreth Zunge meinen Kitzler massierte, während sie selbst Doggy von Jeremia gestoßen wurde.
Und sie hatte eine talentierte Zunge. Sie massierte nicht nur meinen Kitzler. Sie vergaß auch nicht die Ansätze meiner Schamlippen. Und dazu das rhythmische Stoßen von Sam in meine kochende feuchte Möse. Ich kam heftig.
Sam verließ mich und ich hatte Dollys Nase zwischen meinen Lippen. Ich hörte Sam hinter mir Keuchen und ein Gurgeln von Dolly, die wohl seine Eichel im Mund hatte. Jeremia kam als Nächstes, stieß aber noch solange kräftig in Doloreth, bis auch die ihr von meinem Schleim und dem Sand verziertes Gesicht vor Entzückung verzog. Danach lagen wir alle erst mal nur da. Aneinander und ineinander verschränkt lagen wir am Strand.

„Was mach ich den nun falsch“, wollte ich dann wissen.
„Du stehst nicht in der Mitte. Du hast rechts und links davon je einen Fuß und je nach dem mit welchem du aufstehst, zieht es dich sofort weg. Was ist dein Steuerfuß?“, stellte Dolly klar.
„Mein was?“
„Der Fuß, mit dem du das Brett kippst.“

Ich sah Doloreth nur fragend an.

„Männer, lassen immer das wichtigste weg.“

Mittlerweile war das Meer deutlich ruhiger, sodass wir in Strandnähe das Aufstehen übten. Doloreth zeigte mir, was sie meinte. Mit einem Fuß in die Mitte stellen, Zehen nach vorne. Der Hintere stand quer und aus dem Fußgelenk sollte ich nun das Brett kippen. Dann war noch wichtig, dass man nicht auf seine Füße sah, weil man durch die halb verdrehte Haltung damit automatisch sich nach vorne beugte und das konnte man mit dem Fuß nicht mehr kompensieren und fiel rein.
Nach drei Stunden erst hatte ich das Gefühl, dass ich es ein bisschen konnte. Aber ich war total fertig. Ich wollte noch mal raus um es zu beweisen, aber keiner ließ mich raus.

„Übermorgen“, sagten sie.
„Warum nicht morgen?“
„Weil du morgen tierischen Muskelkater hast. Außerdem hast du morgen zu tun.“
„Habe ich das?“
„Ja ich will unser Bild in Holz für meinen Laden. Als Erinnerung an dich, wenn du weiter ziehst.“
„Du weißt, dass ich das tun werde?“
„Sam hat mir von deiner schwammigen Angabe erzählt, dass du auf der Flucht bist. Ohne Geld und ohne Pass. Das finde ich extrem mutig. Ich könnte es nicht. Aber die Herstellerin dieses Anzuges wäre so was von bei dir.“ Sie seufzte traurig.
„Vielleicht ist sie noch da draußen.“
„Und sich ein Jahr bei niemanden melden? Das hätte Elli nicht getan. Lass uns wieder zu den anderen gehen.“

Bald danach fuhren wir auch und abends saßen wir an einem Grill, auf dem allerlei Fische lagen, auf Sams Terrasse.

Wieder kam das Thema auf mich und mein Vorhaben. Ich erklärte, dass ich nach Australien gekommen war, um Land und Leute kennenzulernen. Leben in einer einfachen Familie. Und dann erzählte ich, was mein Vater mit seinem Einfluss aus dem Vorhaben gemacht hatte.

„Wie hieß denn deine einfache Familie, in die du geraten bist?“
„Gambel oder so ähnlich. Wie gesagt, außer ihrem Dienstpersonal habe ich von denen nichts gesehen.“
Ich sah mich um und sah in nachdenkliche Gesichter.

„Gambel, dem gehört hier in der Gegend ziemlich viel Land. Und weiter draußen auch noch einige Minen. Der gehört zu den 10 reichsten Männern Australiens.“
„Minen“, fragte ich. „Hat der die auch weltweit?“
„Kann sein. Was mich mehr beschäftigt ist, wenn der hier an der Küste wen finden will, dann wird er ihn oder sie auch finden. Du solltest zusehen, dass du direkt ins Innere reist. Da wird er dich nicht suchen. Da ist es aber auch deutlich gefährlicher.“
„Seid ihr nicht gerade etwas paranoid“, meinte Sam. „Was will er denn schon machen? Nur weil ihm ein bisschen Land gehört, heißt es doch nicht, dass er über alles bestimmen kann.“
„Doch“, warf ich ein. „Menschen mit Macht glauben das und in den meisten Fällen funktioniert das auch. Sie überreden jemanden, etwas für sie zu tun und wenn er es nicht tut, dann ruiniert er diesem durch andere das Geschäft, die Familie oder sonst was.“
„Das klingt erstens so, als hättest du das schon mal gesehen und zweitens, dass du es verachtest“, bemerkte Jeremia.
„Versteht mich nicht falsch. Ich weiß, dass man Macht braucht, um etwas durchzusetzen. Mein Vater ist Diplomat. Ohne die Macht, die Deutschland repräsentiert, könnte er gar nichts erreichen, auch nichts Gutes. Aber wenn man es nur zum eigenen Vorteil nutzt, wegen Geld, wegen des gesellschaftlichen Ansehen, dann ist das voll für’n Arsch.“
die anderen versuchten mühsam, ein Lachen zu verkneifen, was mich im ersten Moment böse werden ließ. Ich dachte wieder an dieses “Arme Jac” zurück, wenn andere dachten, ich würde auf hohem Niveau jammern. Doch dann bemerkte ich, dass ich wieder deutschen Slang ein zu eins übersetzt hatte und lachte mit.

„Okay. Dann machen wir einen Deal. Ihr bringt mir erst noch Surfen bei und dann setzt ihr mich in der Wüste aus.“
„Oder wir setzen dich in einen Bus nach Alice Spring.“
„Äh ja, das wird wohl auch gehen.“

Wieder lachten wir alle.

Am nächsten Tag hatte ich tatsächlich Muskelkater und kam kaum aus dem Bett. Ich arbeitete stattdessen an Doloreth Wunschbild und da ich mittlerweile sehr gut darin war, war es auch gegen Abend fertig. Ich schnappte mir Sams Auto und brachte das Bild persönlich zu Doloreth. Als ich ankam, fuhr gerade eine mir bekannte Limousine weg.

Ich wartete noch 10 Minuten, bevor ich mit dem Bild zu Doloreth ging. Sie sah mir ernst entgegen.

„Es ist so, wie ich sagte. Wenn Herr Gamler jemanden finden will, dann findet er denjenigen auch. Schau her.“

Ich sah einen Steckbrief mit meinem Gesicht drauf. Gott sei dank das von meinem Ausweis, aber direkt neben meinem Gesicht würde mich jeder erkennen. Ich fluchte.

„Damit sind meine Tage hier gezählt. Morgen werde ich surfen oder nie mehr.“
„Deal“, sagte Doloreth und stellte das Bild mit dem Gesicht zur Wand. „Das hänge ich danach auf, wenn du in Alice Spring bist.“

Ich fuhr, so schnell ich konnte, zu Sam zurück, doch bevor ich das Haus zu Gesicht bekam, sah ich schon die Limousine in der Einfahrt stehen. „Verdammt“, dachte ich, „sie hatten Sam gefunden.“ Ich hoffte inständig, dass sie nichts vom Strand wussten, ich wollte unbedingt noch einmal surfen. Mein Neoprenanzug lag im Auto, mein Board und das von Sam hingen daran. Ich schickte Jeremia eine Nachricht, dass sie mich gefunden hätten und dass ich an unserem Strand sei, er wüsste ja warum.
Dann fuhr ich zurück und Richtung Strand. Ich zog mich um und ließ das Handy und den Schlüssel im Auto. Mit dem Brett unter dem Arm trat ich direkt über den Strand aufs Wasser zu. Da es abends immer etwas kühler war, hatte ich Arme und Beine dran gelassen, auch wenn ich damit etwas an Beweglichkeit einbüßte.
Ich war schon lange draußen, da sah ich Jeremia mit seinem Jeep heran rauschen. Auch ein kleinerer Cityflitzer folgte. Ich dachte, dass es Dolly sei. Sie gestikulierte stark und Jeremia zeigte zu mir. Ich winkte. Hoffentlich war auch ihnen klar, dass dies meine wirklich letzte Chance war, richtig zu surfen. Ich konzentrierte mich ab da auf das Auf und Ab der Wellen. Endlich kam die Welle, auf die ich gewartet hatte. Schnell begann ich wie wild zu paddeln. Ich schaffte es und bemerkte, wie ich optimal Fahrt hatte. Vorsichtig stand ich auf und es war perfekt. Mein rechter Fuß stand genau in der Mitte und mein linker hinten quer. Leicht verlagerte ich das Gewicht und ich spürte, wie ich sanft in die Kurve ging. Innerlich jubilierte ich. Nur ein Tag und ich hatte es drauf. Ich war die Heldin. Das sollte erst mal einer nachmachen.
Mit einer erneuten Verlagerung fuhr ich die Kurve wieder zurück. Es war einfach genial. So geil hatte ich es mir nicht vorgestellt. Nur jetzt nicht übermütig werden und es auf den letzten Metern versauen. Vor mir brachen bereits die Wellen und ich lenkte gerade, um nicht auf den letzten Metern zu kippen. Als ich wusste, dass ich stehen konnte, sprang ich vom Brett. Jeremia war da schon in Rufweite.

„Hast du das gesehen? War das nicht geil?“
„Sofort aus dem Wasser!!!“
„Warum?“, wollte ich eigentlich fragen, doch plötzlich spürte ich einen stechenden Schmerz an meinem linken Bein. Sekunden später wurde ich von irgendetwas rückwärts ins Meer gezerrt. Ich schlug wild mit meinen Armen um mich und schluckte große Mengen Wasser. Irgendwie erwischte ich mein Brett, an das ich mich mit aller Gewalt klammerte.
Der Schmerz ließ kurz nach und ich zog meinen Körper voll auf das Brett. Plötzlich sah ich einen Schatten auf mich zu schnellen. Das Grauen schlechthin öffnete seinen Schlund. Reihen von scharfen Zähnen zeigten meinen sicheren Tod. Doch in letzter Sekunde zerrte mich etwas weg und die Zähne verbissen sich nur in mein Board. Ich hörte das Holz knirschen. Ich konnte nicht anders und nur weiter auf dieses riesige graue Wesen mit den gefühllosen Augen starren, dass gerade beabsichtigte, ein Stück aus Meinem Board zu beißen.

Ich war noch nicht weit genug entfernt, um darauf nicht wütend zu reagieren.

„Das ist mein Board, du Mistvieh“, schrie ich und schlug mit der Faust auf seine Nasenspitze, was es wohl gar nicht registrierte. Aber es ließ trotzdem los. Ich wollte nach dem Board greifen, aber ich wurde zum Strand gezerrt, weg von meinem Board, weg vom Meer. Erst als ich wieder vollkommen auf dem Trockenen war, bemerkte ich den Schmerz an meinem Bein. Ich sah runter und sah die Blutspur, die ich hinter mir herzog. Erst da wurde mir klar, was mir beinahe passiert wäre. Mich hätte beinahe ein Hai gefressen.

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