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Au-pair 17




Von Brecheisen und Drehmomentschlüsseln

von Jacqueline_K

Wir saßen noch eine ganze Zeit in der Station, bevor wir erklärten, dass wir noch etwas an einem Auflieger zutun hätten und uns in die Nacht verabschiedeten. Maxime fuhr den Truck wieder zurück zu den geparkten Anhänger und koppelte wieder an. Auf dem Weg dahin sah ich das Wohnmobil der Deutschen und wie sie im Inneren an einem Tisch scheinbar ihre Wunden leckten. Von meiner Warte aus war ich der Meinung, dass die fünf zu glimpflich davon gekommen waren.

Als alle Daten wieder im Bordcomputer angezeigt wurden, gingen wir mit einer Kiste mit Bordwerkzeug die Auflieger entlang bis zum defekten Dolly. Auf den ersten Blick war schon zu sehen, dass der Reifen kaum noch zu retten war. Zum Glück hatte Maxime für jeden Typ einen Ersatzreifen dabei. Sogar ein mobiler Kran war in der Kiste. Ohne den hätte auch kein Mann die Räder von der Achse bekommen. Maxime kroch unter den Auflieger und ich bückte mich durch die Räder nach unten, um ihr bei der Positionierung des hydraulischen Wagenhebers zu helfen. In dem Moment spürte ich, wie jemand seine Hand auf meinen Hintern legte und an meinem Slip zog.

„Maxime …“, flüsterte ich. „Hilfe.“
„Was …?“ Sie sah mein Gesichtsausdruck. Und bevor sie weiter fragen konnte, hörte ich von hinter mir: „Ich glaube, das ist die kleine Schlampe. Fertig zur Bedienung. Wer will zuerst?“

Maxime Gesicht verfinsterte sich. Sie legte ihren Zeigefinger auf den Mund und kroch langsam durch die Achsen Richtung Koffer.

„Die alte Schlampe wäre mir lieber. Ein ordentlicher Tittenfick.“
„Ich will der kleinen meinen Schwanz vors Gesicht halten, damit sie weiß, was auf sie zukommt.“
„Und sie dich identifizieren kann. Bei der kleinen Siebzehnjährigen hatten wir doch nur das Glück, dass sie drauf stand.“
„Auch wahr. Dann kriegt sie halt anal.“

Bitte diskutiert noch was weiter, dachte ich. Auf einen eurer Schwänze kann ich locker verzichten.
Ich spürte, wie sie meinen Slip zerrissen und ich auch schon die Spitze eines Schwanzes an meiner Pforte hatte, da rief Maxime: „Hallo Jungs.“ Und als nächstes hörte ich den Aufschlag von viel Metall auf Haut und ein Keuchen. Das folgte noch dreimal schnell hinter einander und dann half mir eine Hand aus der Radlücke.
Es waren tatsächlich die Vier von dem Wohnmobil. Der Fünfte, der mir vernünftig schien, fehlte indes.

„Was machen wir jetzt?“, fragte ich.
„Wir erteilen ihnen eine Lehre“, sagte Maxime. „Vergewaltiger haben zwar keine verdient, aber trotzdem.“

Sie hatte die Vier mit einer Brechstange bearbeitet. Alle vier hatten dadurch Wunden davon getragen, zwei waren bewusstlos, aber auch die anderen beiden waren nicht fit. Maxime holte Kabelbinder aus der Kiste und fesselte die Vier an Händen und Füßen.

„Lauf schnell zur Station und sag Jim, wir brauchen seine Quads.“
„Ähh.“
„Jacky, du siehst Ernst genug aus, dass er keine Fragen stellt.“

Also lief ich nun nackt zur Station, wo noch immer einige Männer und Jim saßen. Als Jim meinen Zustand und meinen Gesichtsausdruck sah, fragte er: „Was braucht ihr?“
„Maxime möchte deine beiden Quads haben.“
„Henry? Würdest du sie ihr zeigen und mitfahren?“

Der angesprochene Mittfünfziger nickte und winkte mich nach hinten in die Werkstatt, wo zwei Quads mit Ladeflächen vorne und hinten standen. Sie wurden nur mit einem Knopf gestartet.

„Bist du schon mal mit so was gefahren?“, fragte er.

Ich schüttelte den Kopf. Er kam zu mir und half mir auf den Sattel. Danach erklärte er mir, wie man mit am Lenker drehend Gas gab und wie man wie bei einem Fahrrad mit den Händen bremste. Und dann war da noch die Fußschaltung und die Kupplung am anderen Griff. Ich bekam einen Crashkurs in Motorradfahren mit sofortiger Fahrt. Trotzdem würgte ich das Quad dreimal ab, bevor ich ihn überhaupt aus der Halle hatte. Bis ich bei Maxime war, hatte ich den Dreh halbwegs raus.

„Hallo Henry“, sagte Maxime. „Was dagegen, wenn ich diesen Abfall in der Wüste entsorge?“
„Nein“, sagte er. „Dann hab ich nicht den Schreibkram. Wie weit sind sie gekommen?“
„Bis vor die Tür“, sagte ich. „Aber sie haben damit geprahlt, dass sie vorher eine kleine Siebzehnjährige genommen hätten und diesmal wollten sie lieber unerkannt bleiben.“
Henrys Blick verfinsterte sich: „Fahrt sie zum Silent Hill. Von dort können sie dann laufen.“

Er drehte sich um und ging.

„Deine Freunde sind komisch“, sagte ich zu Maxime. „Was ist Silent Hill?“
„Ein Ort, von dem man die Station aus sehen kann, aber der Mitten in der Steppe liegt. Er ist bei Vergewaltigern beliebt und dort findet Henry die meisten Mädchen, die von hier in die Wildnis für ungewollten Sex entführt werden. Nur die, die geknebelt und gefesselt dort zurückgelassen werden, kann er auch finden. Und auch noch ein paar von denen, die gut in Orientierung sind und die er auf dem Weg hierher zurückfindet. Die anderen bleiben meist verschwunden. Aber er findet immer etwas Persönliches von ihnen auf dem Hügel.“
„Was macht Henry?“
„Er ist der Deputy der Station.“
„Polizist?“
„Ja und er hasst Vergewaltiger. In drei Tagen wird er dann die Suche nach ihnen beginnen, wenn sie dann noch leben oder sich nicht bis dahin wieder bis hier durchgeschlagen haben. Aber der Sonnenbrand wird ihnen bis dahin wohl für Wochen in Erinnerung bleiben.“
„Und wir fahren sie nun in die Wüste?“
„Genau das werden wir tun.“

Ich nickte. Ich hatte auch kein allzu großes Mitleid mit ihnen. Sie hatte ja quasi zugegeben, Vergewaltiger zu sein, nur dass wir das Opfer von ihnen nicht kannten. Und bei mir hatte es Maxime vereitelt. Kein Richter der Welt würde diesen Typen mehr als ein Dudu geben. Aussage gegen Aussage und am Ende bekäme Maxime noch einen dran wegen des Brecheisens.

Wir hievten die Kerle vorne und hinten auf die Ladeflächen und fuhren los. Maxime wusste genau, wo es hingehen sollte. Es dauerte nur etwas mehr als eine Stunde, da erreichten wir den Ort. Dort warfen wir sie einfach runter. Maxime holte ein Klappmesser aus einer Tasche des Quads, Schnitt ihnen die Kleidung vom Leib und warf das Messer dann zwischen die Männer in den Staub.

„Eigentlich haben so Typen wie ihr den Tod verdient, aber ich mach mir an euch die Hände nicht schmutzig“, sagte sie den Vieren in ihrem wunderschönen Deutsch mit Akzent, was den Vieren klar machte, dass zumindest sie jedes Wort verstanden hatte.
„Vielleicht sollten wir deren Kumpel im Wohnwagen besuchen und ihm die Nacht seines Lebens verpassen“, warf ich ein. „Als Belohnung für Zurückhaltung.“
„Das wäre eine Idee“, sagte Maxime.

Die Augen der vier wurden immer größer und noch ein Stück, als ich zu Maxime hinging, mich an sie drückte und wir uns leidenschaftlich küssten.

„Du machst mich an, Kleine“, sagte sie danach.
„Aber du wirst noch warten müssen“, sagte ich, „mir gefällt die Aussicht hier nicht“ und schaute zu den Vieren auf den Boden.

Als wir zu den Quads gingen, kam der erste Kommentar von den Herren.

„Ihr wollt uns hier zum Sterben liegen lassen? Warum?“
„Ihr habt eine Chance, hatten das eure bisherigen Opfer auch?“
„Wir haben niemanden getötet.“
„Und das macht es auch soviel besser, wenn man weiß, dass man von euch einfach nur als Loch benutzt wird. Wir werden dafür sorgen, dass ihr vermisst werdet. Der Sherif wird dann in zweiundsiebzig Stunden beginnen euch zu suchen. Also könnt ihr Überleben. Viel Spaß.“

Weiter wollten wir nichts von ihnen hören und fuhren davon. Bei der Station kümmerten wir uns erst mal um unseren Reifen. Als der dann fertig war und wir so richtig verdreckt waren, klopften wir beim Wohnmobil an. Der letzte junge Mann aus Deutschland öffnete verschlafen die Tür.

„Vermisst du etwas“, fragte ich ihn auf Deutsch. Er schaute etwas misstrauisch zu uns und dann in den Wagen.
„Meine Kollegen …?! Nein! Sagt nichts! Was haben die jetzt wieder angestellt?“
„Sie wollten meine Freundin Jac ungefragt ficken“, stellte Maxime hinter mir fest. „Wir haben sie überwältigt und nun versauen wir zur Strafe eure Dusche und verbrauchen euer Wasser.“
„Ihr wollt zu mir ins Wohnmobil?“
„Ja.“

Und weil er uns zu langsam reagierte, schoben wir ihn rein und schlossen hinter uns zu.

„Wo ist die Dusche“, fragte Maxime und zog sich wie ich ihre Schuhe aus. Unsere Füße waren das einzige saubere an uns und offenbarten, wie verschmutzt wir wirklich waren. Von Schmierfett über Wüstenstaub zu geriebenen Straßendreck klebte alles an unseren Körpern.

„Wir reinigen uns aber nicht selber“, grinste Maxime. „Das wirst du übernehmen.“
„Ich?“

Er war echt kein Blitzmerker, weshalb wir ihm aus der Kleidung halfen und ihn in die Duschkabine quetschten, in der wir zu dritt nur so gerade reinpassten. Wir nahmen sein Shampoo und schütteten es einfach von oben über uns drüber.

„Wird das heute noch was“, wollte Maxime wissen.
„Ich fühle mich etwas von euch missbraucht.“
Ich lachte boshaft auf: „Deine ach so tollen Freunde haben doch noch vor wenigen Stunden damit geprahlt, wie toll so ein Missbrauch ist. Wie alt war die kleine?“
„Sie ist in der Nacht achtzehn geworden.“
„Und wo warst du?“
„Ich bin gefahren.“
„Du bist gefahren und deine Freunde haben hinter dir ein siebzehn Jahre altes Mädchen vergewaltigt.“
„Es sah aus, als würde sie drauf stehen. Sie hat auch gesagt, die Jungs hätten nur fragen müssen.“
„Und das macht es jetzt besser? Mich hat auch keiner gefragt. Mein Slip liegt jetzt in Fetzen auf dem Parkplatz weil die Typen, die du Freunde nennst, sich einfach nehmen, was sie wollen. Maxime? Ich bin sauber. Ich hab keine Lust mehr. Der Typ macht mich krank.“

Ich öffnete die Tür und stieg aus der Dusche. Maxime folgte mir und er wollte hinterher.

„Wo willst du hin?“, wollte ich wissen.
„Zurück ins Bett?“
„Daraus wird nichts“, schüttelte Maxim den Kopf, die meine Gedanken lesen konnte.
„Was wollt ihr dann?“
„Du sollst nachdenken. Und da wir dich nicht wie deine Kumpels in die Wüste fahren wollen, kommst du in deiner Dusche unter. Zumindest leidest du keinen Durst.“
„Ihr wollt mich einsperren?“
„Er ist echt ein Blitzmerker.“
„Aber ich war das doch nicht.“
„Du lässt deine Kollegen damit durchkommen. Wie oft willst du noch so tun, dass es dich nichts angeht, was sie tun? Auch ein Mitwisser ist in meinen Augen nicht besser. Und jetzt auf Wiedersehen. Möge die Erkenntnis mit dir sein.“

Später in Maxime Koje.

„Warum fühle ich mich wegen der Selbstjustiz schlecht? Die haben es doch verdient“, fragte ich.
„Weil du ein Gewissen hast, dass gut und böse unterscheidet“, stellte Maxime fest.
„Und sie werden es überleben?“
„Wahrscheinlich. Das Sherifbüro hat eine Drone. Damit sind mittlerweile alle Outdoorstationen ausgerüstet. Ist zwar nicht hundert Prozent sicher, aber bei denen weiß man ganz genau, wo sie sind. Und wenn sie nicht vollkommen dämlich sind, haben sie sich auch schon befreit. Der Typ in seinem Wohnmobil wird Henry morgen früh rauslassen und eine Aussage aufnehmen. Wenn sie ihm gefällt, kann er vielleicht noch ein paar Tage in Australien bleiben. Seine Kumpels sind jetzt schon so gut wie in einem Flieger. Wir haben genug eigene Verbrecher, wir brauchen keine aus dem Ausland.“

Das beruhigte mich etwas. Auch wenn ich nichts für sie übrig hatte, ihren Tod wollte ich nicht auf meinem Gewissen.

„Und was machen wir jetzt mit der angefangenen Nacht?“
„Ich wüsste da schon was“, sagte ich und küsste sie.

Dann legte ich ihr ihre Hand auf meinen nun sauberen Hintern.
„Es sei dir erlaubt, was du in den Händen hältst, so zu benutzen, wie es dir beliebt.“
Sie küsste mich erst leicht und dann immer intensiver, bis sie von meinen oberen Lippen genug hatte und sich an meinem Hals, an meiner Brust und an meinem Bauchnabel herunter küsste. Dann waren ihre Lippen auch schon zwischen meinen Beinen und ich genoss ihre Erfahrung, die mich bald zu einer läufigen und willigen Hündin mutieren ließ. Sie hatte sich gedreht und lag nun auf mir. Und noch immer massierte ihre Zunge meine Perle, was mich in den Wahnsinn trieb. Ich wollte nicht kommen. Aber ich hatte keine Chance.

Erschöpft lag ich in ihren Armen. Erst viel später, als wir schon fast am Schlafen waren, fragte ich sie, warum sie nicht auch auf den eigenen Orgasmus gewartet hatte.

„Ich hatte das Gefühl, dass du es brauchst. Mir war es nicht so wichtig.“

Am nächsten Morgen brachen wir früh auf, aber nicht ohne vorher noch einmal die Gastfreundschaft von Jim in Anspruch zu nehmen, nur diesmal gesittet. Henry war auch da und versprach, auf die fünf Herren ein wachsames Auge zu haben. Dann fuhren wir weiter immer Richtung Osten.
Auf einem besonderen geraden Stück durfte ich sogar fahren. Eine Stunde lang fuhr ich für Maxime den Truck und mein Respekt für sie wuchs von Minute zu Minute. Den auch wenn es ja eigentlich nur gerade aus war, so hatte der Truck und vor allem die Anhänger ein Eigenleben, auf die zu achten war und die sich Aufschaukeln konnten und da war dann noch das Wasser in den Anhängern, mit denen die Tiere gekühlt wurden und die Tiere selber, die sich, trotz dass sie geführt waren, bewegten und all das versetzte das gesamte Gefährt in Schwingungen. Und weil ich das bemerkte und dagegen steuerte bekam ich immer weiter Lobs. Sie ließ mich sogar, langsam zwar, durch eine verwinkelte Stadt fahren. Gegen Abend waren wir dann schon in den grünen Ausläufern von Queensland und hatten endgültig die Buschtrails hinter uns gelassen.

Eine letzte Nacht hatte ich dann noch mit ihr auf einem einsamen Platz an der Road 4. Sie war wolkenlos und wir sahen zum Himmel und den Sternen.

„Manchmal fühlt man sich ziemlich klein“, sagte ich. „Fast verloren, wenn man das sieht. Und dann denke ich auch wieder daran, als ich alleine bin. Dann spüre ich das Atmen der Welt um mich. Und wie sie mir trotz aller Widrigkeiten immer einen Ausweg gegeben hat, auch wenn es richtig, richtig scheiße lief.“
„Und du scheinst ein Talent für richtig schief zu haben“, sie strich mit den Fingern über meine Narben. „Das sind schon einige für einen so jungen Menschen.“
„Ohne ein bisschen Abenteuer und Gefahr wäre das Leben langweilig. Im Plan meiner Eltern wäre ich eine brave Studentin der Rechtswissenschaften und würde geschlossene Räume nur auf dem Weg zum Cafe um die Ecke verlassen.“
„Und was willst du machen?“
„Ich habe kleinen blassen Schimmer. Ich würde gerne Menschen helfen.“
„Das geht doch mit Jura. Helfen Anwälte nicht Menschen?“
„Ja, gegen Geld. Von einem Schreibtisch aus.“
„Und alle in deiner Familie haben Jura studiert?“
„Ja. mein Uropa, meine Oma, mein Vater, ein paar der Uronkel sind Richter gewesen.“
„Und alle sitzen in Büros?“
„Nein Oma nicht. Die war auch Politikerin. Die hat auch demonstriert, für die Grünen. Und Papa Sitz eigentlich auch wenig im eigenen Büro. Mehr in Empfangsräumen und redet. Für die Bürosachen hat er seine Leute. Eigentlich hat er für alles seine Leute.“
„Ach deshalb lehnst du es ab, du willst nicht wie dein Vater werden. Wäre dann nicht deine Oma das bessere Vorbild.“
Ich musste lange über ihre Worte nachdenken.

Am nächsten Mittag waren wir in Brisbane und hier trennten sich unsere Wege. Bevor ich aus dem Truck stieg, bemächtigte sich Maxime noch meines Handys. Sie tippte eine Nummer ein und dann noch zwei weitere.

„Solltest du hier je Probleme bekommen, die du nicht gelöst bekommst. Die erste Nummer ist von meiner Tochter und die zweite ist mein Sohn. Die sind beide etwas älter als du. Vielleicht können sie dir auch nicht wirklich helfen, aber wenigstens hast du dann jemanden.“
Ich dankte und gab ihr einen Kuss. Und dann stand ich da.

„Jacky? Ich komme.“

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