Neus Geschichten

Down Under 3




(c) Pia1998
November 2019

Kapitel 3

War ich jetzt im Himmel oder in der Hölle? Meine Haut brannte und ich hatte das Gefühl, vor einem heißen Lagerfeuer zu stehen. Gleichzeitig fühlte ich meine Seele, die ganz ruhig in mir schlummerte und mir immer wieder zu sagen schien, mach deine Augen auf.

Langsam und auch etwas ängstlich öffnete ich meine Augen und sah dann in das gleißende Licht der Mittagssonne. Ich lebte, doch ich war auf einem Baumstamm gefesselt. Meine Arme waren unter dem Baum zusammengebunden und meine Beine waren noch immer so gefesselt wie bereits seit Stunden und ich befand, dass die leichte bläuliche Verfärbung meiner Beine nicht gesund sein konnte. Zu der leicht bläulichen Verfärbung meiner Beine gesellte sich aber eine deutliche Rötung von allem was ich sehen und erkennen konnte.

“Sieh mal einer an. Unsere kleine Stute ist wieder unter uns.”

Ein Lachen lag in der Luft. Höhnisch, verspottend, hinterhältig. Der erste setzte eine Flasche an meinem Mund an. Coopers konnte ich noch erkennen und dann hatte ich den Geschmack von Bier im Mund.
“Schön leer trinken,” sagte Jason leise zu mir. Gleichzeitig hielt er die Flasche so, dass ich keine Chance hatte. Wasser wäre mir lieber gewesen, aber so setzte er die Flasche erst ab, nachdem sie leer war. Dann holte er eine zweite Flasche. Langsam ließ er das Bier zwischen meinen Brüsten abwärts laufen. Wie eine Sonnencreme verteilte er den Gerstensaft auf meiner Haut. Dann sah er nach oben zu Mittagssonne.
“Wir müssen unseren kleinen Braten ja auch etwas Marinieren”
Er setzte jetzt seinen Mund auf meine Nippel und da durchzuckte es mich bereits. Leicht verbiss er sich in meine Knospe und es brannte wie Feuer. Warum war meine Knospe nur so empfindlich? Dann verrieb er das Bier auch auf meinem Venushügel und in meine Pussy hinein. Ehe ich etwas sagen konnte, hatte ich auch schon den ersten der drei Männer in mir. Ohne Vorwarnung und ohne Rücksicht schob er sich bis tief in mich hinein.

Ich schrie den Schmerz aus mir heraus. Jason schüttete inzwischen die dritte Flasche aus. Nicht mehr getreu dem Motto, viel hilft viel, sondern gezielt auf meine Pussy. Nach wenigen Zügen war dann auch von meiner Seite aus genug Schmierung vorhanden und er konnte sich noch heftiger in mir bewegen, als er es vorher schon tat. Nur Sekunden bevor er kam, zog er sich aus mir zurück und verteilte sein Sperma auf meinem Venushügel und meinen Beckenknochen.

Jason setzte sich über mir auf den Baumstamm. Sein schäbiges Grinsen würde ich wohl nie mehr vergessen können.

“Also”, sagte er so unglaublich selbstsicher und beiläufig, dass mir himmelangst wurde, “beenden wir es schon jetzt oder gönnen wir uns noch eine Runde Spaß?”
“Also Ficken kann ja schon mal nicht schaden.”
“Ich brauch da eh noch ein paar Minuten, bis ich wieder kann. Macht mal.”

Wieder erklang dieses schäbige Lachen.
“Bitte”, fing ich an zu flehen, “fickt mich. Von mir aus solange ihr wollt. Aber bitte gebt mir eine Chance zu überleben. Bitte.”

Ich bettelte hier gerade um mein Leben. Ich schluchzte, weinte und jammerte, was meine Stimme und meine Tränen noch hergaben. Als Dank klatschte Jason´s Hand in mein Gesicht.

“Sei still. Jetzt wollen wir erst einmal unseren Spaß haben.”

Jason zog direkt vor meinem Gesicht seine Hose aus und macht dann die zwei Schritte um sich zwischen meine Beine zu drängen. Sollte ich das jetzt genießen? Weiter schreien und jammern? Oder sollte ich die drei einfach machen lassen? Verhindern würde ich es so oder so nicht können.

Gehofft hatte ich darauf, dass sie mich einer nach dem anderen durchnehmen würden. Ich hatte auch damit gerechnet, dass sie genau das mehrfach machen würden. Das, was passierte, war aber schlimmer als der pure Sex. Jason machte den Anfang. Bereits nach dem dritten Stoß, den er in mein Innerstes hinein trug, fing er an, mich zu schlagen.

Immer wieder und wieder schlug er, gezielt aber nicht sehr hart auf meine Brüste ein. Mal auf die linke und mal auf die rechte Seite. Wieder schrie ich. Jedoch mehr über den Schreck, als dass ich wegen des Schmerzes geschrien hätte.

Es war wieder da, dieses Gefühl, hilflos ausgeliefert zu sein, wie bei dem Überfall auf das Bürocenter. Ich spürte, dass ich auslief und das ich mit jedem Stoß und jedem Schlag, der mich traf, geiler wurde.

Als die drei von mir abließen, war die Sonne bereits dabei ins Abendrot zu wechseln. Einer der drei schnitt mich los und kraftlos rutschte ich vom Baumstamm herunter in den Dreck. Die drei Männer zogen sich an und machten sich auf den Weg zum RAM. Doch einer der drei drehte noch einmal um und kam zu mir. In seiner Hand glänzte im Abendlicht ein Revolver. Noch vor meinen Augen holte er die sechs Kugeln aus der Trommel und steckte eine wieder rein.

“Die eine lasse ich dir. Die Chance, die du haben wolltest, wird dir hier draußen nichts nutzen. Beende es selber, wenn du zu schwach wirst. Ich denke, du möchtest nicht mitbekommen, wie sich die Aasfresser über deinen Körper hermachen, wenn du zu schwach wirst, um dich zu wehren.”

Danach warf er die Pistole einige Meter weiter in den Dreck. Nur eine Minute später sah ich nur noch die Rücklichter des RAM und ich war alleine. Als Erstes robbte ich zu der Waffe hin, die ich dann fast triumphierend in der Hand hielt. Danach robbte ich mich wieder zu dem Baumstamm hin und als ich dann dort war, rollte ich mich mit dem Rücken zum Baumstamm ein. In dieser Fötenstellung schlief ich dann auch schnell ein. Zu fertig war ich. Zu sehr schmerzte meine Haut, meine Sehnen, Muskeln und Knochen und mein Körper war der Meinung, dass er Ruhe brauchte.

Erst am kommenden Morgen gingen meine Augen wieder auf. Ich zitterte am ganzen Körper. Meine Beine schmerzten noch immer, aber es war mir immerhin wieder möglich, mich aufzurichten. Vorsichtig sah ich an mir herab. Meine Brüste waren an den Seiten bläulich verfärbt als Folge der vielen Schläge, die ich bekommen hatte. Der Rest meines Körpers war rot und der gestrige Tag hat mir wohl den heftigsten Sonnenbrand eingebracht, den ich jemals hatte.

Das, was mich erschreckte, war die Tatsache, dass ich phasenweise Spaß und Lust dabei empfunden hatte. Sie fickten mich von einem Höhepunkt in den nächsten und es war so unglaublich schwer, diese Lust vor den drei Männern zu verbergen.

Wenn ich jetzt vor einem Spiegel gestanden hätte, würde ich vermutlich in ein grinsendes Gesicht blicken. Doch langsam aber sicher wurde mir auch bewusst, wo ich hier war. Alleine, irgendwo in der Wildnis. Nackt und absolut unerfahren, wenn es um das Überleben hier draußen ging. Ängstlich sah ich mich um und meine Augen fanden den leblosen Körper von Stina.

Langsam und wackelig, Schritt für Schritt, ging ich auf sie zu und sank dann neben ihr auf die Knie. Hätte sie mir helfen können? Hätte ich ihr helfen können? Konnte sie mir noch immer helfen? Mir kam ein Buch in den Sinn, in dem eine Sportmannschaft in den Anden mit einem Flugzeug abgestürzt war und dadurch überlebt hatte, dass sie ihre toten Kameraden gegessen hatten.

Mein Kinn sank fast auf meine Brust. Ich schämte mich gerade für die Gedanken, die ich hatte. Stina essen, selbst wenn es nur Teile sein sollten? Nein, das konnte ich nicht. Zu sehr war da der Gedanke der Ethik, der mir nicht aus dem Kopf wollte. Sie war die Mutter der kleinen Dana. Nein, ich konnte nicht. Alleine bei dem Gedanken daran drehte sich mein Magen um.

Es dauerte den ganzen Vormittag, bis ich mit den Händen ein schmales, etwa einen Meter tiefes, Loch gegraben hatte. Immer wieder musste ich mit dem kleinen Lauf des Revolvers den Boden auflockern.

Dann kam der Moment, an dem ich Stina in das Loch ziehen musste. Einer meiner Fingernägel war beim Graben, von mir unbemerkt, angerissen und in dem Moment abgebrochen als ich Stina unter den Armen packte.

“Was?”

Ich führte Selbstgespräche, alleine weil mir jetzt gerade eine Flüssigkeit an meinem Arm herunter lief. Blut? Jetzt noch? Stina musste doch schon knappe 24 Stunden tot sein. Ein Blick zeigte mir an, dass es ein rötlich braunes Sekret war. Teile ihres Körpers hatten sich in der Hitze bereits leicht verflüssigt und sie fühlte sich schwammig und aufgebläht an.

So schnell, wie ich konnte, hatte ich Stina neben dem Loch, das ich gegraben hatte. Ich bekreuzigte mich und das, obwohl ich das letzte Mal bei meiner eigenen Konfirmation in einer Kirche war. Leise sprach ich ein “Vater Unser” und dann rollte ich Stina´s leblosen Körper in das Loch. Anschließend füllte ich das Loch mit der Erde, die ich ausgehoben hatte.

Auf dem kleinen Hügel, der dann am Nachmittag fertig war, legte ich ein paar kleine Steine zu einem Kreuz auf. Jetzt war ich richtig alleine, hatte keine Aufgabe mehr und das Schlimmste war, das sich mein Magen meldete. Solange ich eine Aufgabe hatte, konnte ich das verdrängen, aber jetzt meldete sich mein Durst- und Hungergefühl.

Vor dem Baumstamm stand noch der Rest des Bierkastens. Einige Flaschen waren noch nicht geöffnet. Die Flaschen hatten zum Glück Schraubverschlüsse und die erste Flasche hatte ich schneller getrunken als es gut war, denn sofort meldete sich mein Kopf, in dem es direkt schummerig wurde. Im Augenwinkel sah ich einige Insekten, Maden. Ich sah den Boden, der sich bewegte. Ich begann den kleinen Hügel abzusuchen. Gab es hier irgendetwas, dass ich gebrauchen konnte?

Da, wo der RAM gestanden hatte, lag eine Zigarettenschachtel, in der noch ein Feuerzeug war. Ein Lagerfeuer wäre also schon einmal möglich. Hinter den Bäumen, etwa 100 Meter entfernt, war ein kleiner Schuppen, der sich als nicht größer als etwa zwei mal zwei Meter entpuppte. Ein Bauer muss hier einmal ein kleines Lager gehabt haben. Ein Rucksack, löchrig und nahezu unbrauchbar, eine kleine Pfanne, Grillanzünder auf Parafinbasis, ein Wasserschlauch und ein Messer, das noch brauchbar und scharf war. Meine größte Errungenschaft aber war eine Tarnhose, die wie der Rucksack mehr Löcher als heile Stellen hatte und ein Tarnhemd, welches wiederum sogar noch recht gut war.

Zu guter Letzt fand ich noch ein Paar Schuhe. Sie lagen so nebenbei auf dem Boden, mit Staub und Dreck bedeckt. Als ich sie hochheben wollte, war jedoch noch ein skelettierter Fuß in jedem der Schuhe. Rückwärts stolperte ich aus dem kleinen Schuppen.

Wieder dauerte es etwas, bis ich wieder genug Mumm in den Beinen hatte, um noch mal in den Schuppen zurückzugehen. Ich redete unentwegt mit mir.
“Du hast Stina begraben. Was macht dir jetzt noch ein Skelett aus. Tu es. Geh da rein.”
Wenig später hatte ich Dockers an meinen Füßen. Schuhgröße 37. Genau meine Größe. Entweder war das ein noch junger Mann gewesen oder eine Frau. Sollte ich mir darüber Gedanken machen? Nein. Ich lebte und ich brauchte die Schuhe.

Der Stoff auf meiner Haut löste ein Chaos an Gefühlen aus. Auf meinem Sonnenbrand war jede Bewegung, jede noch so kleine Berührung eine kleine Tortur. Besonders meine Knospen waren so empfindlich, dass ich das Tarnhemd sogar offenlassen musste. Es störte mich zwar etwas, dass ich keine Unterwäsche hatte und dass die Hose einen möglichen Einblick auf meinen Schambereich eröffnen würde, da neben dem Reißverschluss ein etwa zehn Zentimeter langer Riss war, aber ich hatte immerhin ein bisschen was an, auch wenn es schmerzte.

Es war wieder Abend und ich saß an meinem ersten selbst gemachten Lagerfeuer. Ich hatte in einer Senke hinter der Hütte einen Brunnen gefunden, an dem ich meinen Durst gestillt und den Wasserschlauch gefüllt hatte. In meiner Pfanne brutzelte alles, was ich an Kriechtieren gefunden hatte. Es war keine Geschmacksexplosion, aber mein Magen war gut gefüllt.

Nach einer kurzen Nacht packte ich meine Sachen ein. Viel war es ja nicht. Grillanzünder, ein Revolver mit einer Kugel, eine Schachtel Zigaretten, obwohl ich nicht rauchte, ein Feuerzeug und eine Pfanne. Alles andere trug ich am Körper. Beim Einpacken fiel mir noch ein Kompass vor die Füße. Ich besah mir die Reifenspuren und versuchte mich zu erinnern, wohin sie gefahren waren. An der Westküste würde ich vermutlich auf die drei Männer treffen, da der RAM in diese Richtung gefahren war, so waren zumindest meine Gedankengänge und so ging ich in die entgegengesetzte Richtung nach Osten.

Immer wieder versuchte ich, mich an die vielen Seiten zu erinnern, die ich im Netz angesehen hatte. Nicht an schlammige Gewässer gehen, wegen der Krokodile. Fest mit den Füßen auftreten, wegen der Schlangen. Hoffen, dass man keine der Giftspinnen ärgerte.

Tagsüber ging ich nach Osten und Nachts suchte ich mir einen Baum, an dem ich schlafen konnte. Fast eine Woche lang stolperte ich so langsam durch die Wildnis, bis ich eine Straße fand, der ich nun grob in Richtung Süden folgen konnte.
`Melbourne 1600 Miles´
Das Sc***d entmutigte mich. Die deutsche Botschaft war in Canberra, das wiederum rund 250 km vor Melbourne gelegen war. Über eine Stunde stand ich wie perplex vor diesem Sc***d. Das ich mitten auf der Straße stand, hatte ich nicht bemerkt. Den Schatten, der mich einhüllte, bemerkte ich auch nicht. Erst als ich das laute Zischen der Luftdruck Bremszylinder eines Trucks hörte, schnellte ich herum und schaute auf den riesigen Kühlergrill eines Trucks.

“Sag mal Kind, willst du dich umbringen?”

Ein Mann, ich schätzte ihn auf Mitte fünfzig, hatte seinen Kopf durch die Seitenscheibe gesteckt und meckerte wie ein Rohrspatz. Da ich aber keine Anstalten machte, aus dem Weg zu gehen, stieg er aus seinem Truck aus, meckerte aber immer noch. Mir gingen da ganz andere Dinge durch den Kopf.
`Endlich ein Mensch. Endlich Hilfe´
Mit diesen Gedanken, stürmte ich auf den Mann zu, der gerade die Fahrertür seines Trucks geschlossen hatte, und fiel ihm in die Arme.

“Bitte, sie müssen mir helfen. Können sie mich mitnehmen? Bis in die nächste Stadt würde mir erst einmal reichen.”

Er nickte nur, deutete auf die Beifahrerseite und nur Minuten danach waren wir unterwegs. Ich erzählte ihm, dass ich zur deutschen Botschaft musste, dass mir meine Pässe, mein Geld und alles was ich hatte, gestohlen worden war und dass ich einfach nur nach Hause wollte.

Jack, so hatte er sich vorgestellt, erzählte, dass er mit seinem Roadtrain einen Linienbetrieb zwischen Cape York und Cairns fahren würde. Bis Musgrave Station würde er heute noch fahren. Das erste Mal seit Tagen fühlte ich mich wohl. Die Kabine war klimatisiert und ich hatte die Möglichkeit, die Schuhe auszuziehen. Ich sah an mir herunter. Meine Füße waren der einzige Körperteil an mir, die noch relativ sauber waren.

“Du stehst ganz schön vor Dreck”, war sein lapidarer Kommentar, gepaart mit einem Rümpfen der Nase.
“Ich habe seit einer Woche keine Dusche von innen gesehen und mit den Krokodilen wollte ich mir den Fluss auch nicht teilen.”

Wir lachten jetzt beide.

“In der Station gibt es eine Dusche. Die kannst du nutzen.”

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