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WG – Down Under 6




(c) Pia1998

Zuviel gewollt

Ich war noch nicht ganz in der Tür zu unserem Schlafzimmer, als ich mich meiner Bekleidung entledigte. Meine Gedanken waren bei dem vergangenen Tag. Mero. Dieser Mann war der Hammer. Er war anders. Anders als die Männer, die ich bislang kennengelernt hatte. Mero war zärtlich, liebevoll und darauf bedacht das ich auch meinen Spaß hatte. Fast so wie Jack. Und er kam von seiner Größe auch fast an Jack heran.

Als meine Gedanken am Ende angekommen waren, legte ich mich gerade unter die dünne Decke, die eher an ein Bettlaken als an eine wirkliche, richtige Decke, wirkte.

Knarrend wurde die Türklinke heruntergedrückt.
`Bitte lass es Jakobus sein´, waren meine Gedanken und meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Langsam kam er zu mir ans Bett und setzte sich auf die Bettkante.

“Das sollte heute wirklich nicht so laufen, wie du es vorgefunden hast.”
“Jakobus”, antwortete ich leise. “Jac weiß, wann ich nach Hause komme. Sie kennt die Zeiten, in denen ich aus der Bar komme.”
“Dennoch wollten wir schon lange fertig sein. Uns ist die Zeit ausgegangen.”
“Das ist das Problem an einer Orgie. Man ist so aufgegeilt, dass die Zeit schneller vergeht, als es allen lieb ist.”
“Soll ich noch zu dir?”
“Hätte ich dich sonst hier nach oben eingeladen?”
“Bist du dir sicher? Weist du, die Blümchennummer ist nicht unbedingt meines.”

Bei seinen letzten Worten wurde es warm in mir und irgendwie spürte ich eine gewisse Feuchte zwischen meinen Beinen.

“Auch wenn ich zierlich bin. Ich bin nicht aus Zucker.”

Mit einem Ruck war die Bettdecke weg von meinem Körper und Jakobus begab sich zu mir in das Bett. Meine Beine öffneten sich fast automatisch, doch er erhob seinen Zeigefinger und machte eine verneinende Bewegung. Stattdessen griff er an meine Knöchel und drehte mich mit einer schnellen Bewegung herum und auf den Bauch.

Alles in mir schrie: ‘Tu es. Fass mich endlich an.’

Nur eine Sekunde später klatschte seine Hand auf meinen Hintern. Sein Schlag war nicht sehr fest, aber doch so, dass ich sie deutlich spürte.
“Aua”, sagte ich leise und sah dabei lasziv nach Jakobus. Er griff unter mich und zog meinen Po hoch, so dass ich bereits seine Spitze an meinem Eingang spürte.

“Du musst nicht vorsichtig sein”, hauchte ich ihm danach entgegen. Und das war er dann auch nicht mehr. Seine Hand fuhr durch meinen Schlitz, fast so als wenn er überprüfen wollte, ob ich feucht genug für ihn wäre.

Nachdem er sich seine Finger genüsslich abgeleckt hatte, spürte ich die Spitze seines Stabes, die sich langsam in mich bohrte. Zentimeter um Zentimeter drückte er sich tiefer in mich hinein. Seine Hände suchten meine Brüste. Mit etwas Druck erreichte er das, was er haben wollte. Fest war sein Griff. Hart knetete er meine Brüste durch und holte damit meinen Oberkörper zu sich hoch.

“Du hast da aber zwei schöne Spielzeuge.”

Er hatte es noch nicht ganz ausgesprochen, als er meine Piercings verdrehte, an ihnen zog und sie dann losließ.

Jakobus hatte für sich einen so unglaublich schönen Rhythmus gefunden, dass ich von meiner Welle nicht mehr herunter kam. Tief und fest stieß er immer wieder in mich. Hart und unnachgiebig knetete er meine Brüste durch und immer wieder klatschte eine seiner Hände auf meinen Hintern.

So musste sich ein Pferd beim Rodeo fühlen. Mit einer gewaltigen Explosion kamen wir beide gemeinsam. Jakobus kniff mir dabei in meine Knospen und löste genau damit auch meinen Höhepunkt aus. Erschöpft sanken wir beide auf die Matratze.

Von der anderen Seite der Tür, auf der kurzen Galerie die zu der Treppe führte, nahmen wir dann ein leichtes Klappern wahr. Jakobus und ich sahen uns an und schauten dann gemeinsam aus dem Schlafzimmer heraus. Auf der Galerie hatte sich Jac eingerollt. Sie zitterte wie Espenlaub und man konnte deutlich an ihrer Haut sehen, das ihr mehr als kalt war.

Gemeinsam mit Jakobus holten wir Jac zu uns ins Bett. Wir legten Jac zwischen uns, um sie aufzuwärmen.

„Dein Zähneklappern war nicht mehr zu ertragen“, sagte ich leise. „Das nächste Mal kommst du ins Bett, ja?“
„Ich wollte euch nicht stören“, antwortete Jac.
„Warum solltest du stören“, sagte Jakobus. „Das ist doch auch dein Bett. Ich bin hier nur der Gast.“

Jac nickte nur leicht und schlief dann zwischen unserer Wärme ein. Jakobus holte dann noch die Zudecke und wickelte uns darin ein.

Am kommenden Morgen waren wir allesamt zur gleichen Zeit wach. Jakobus und Jac saßen auf der Bettkante, als ich den Kleiderschrank öffnete.

„Ich war gestern bei unserer Vermieterin“, sagte Jac.
„Und?“
„Ich habe die Miete für die nächsten vier Monate bezahlt. Dann musst du nicht mehr so hart schuften.“
„Du hast da dein ganzes Geld drauf verbraten, dass du durch das Tätowieren bekommst?“
„Einen Teil. Ja, den Rest arbeite ich in gewisser Weise bei ihnen ab.“
„Durch Sex“, sagte ich, ohne das ich mich zu den beiden umdrehte.
„Eigentlich nicht. Es ist eine Gefälligkeit. Ich muss jemand zu ihnen bringen.“
„Du musst wieder jemanden suchen? Reicht dir Jacky von Avin nicht?“
„Ich komme bei ihr gerade nicht weiter und bei ihnen weiß ich ganz genau, wo die Zielperson ist. Ich muss nur einen Grund generieren, dass er auch den Weg zurückfindet.“

Endlich hatte ich im Schrank ein Kleid gefunden, das mir gefiel.

„Danke, dass du unseren Kleiderschrank gefüllt hast“, sagte Jac zu mir. „Ich habe da bisher gar nicht drüber nachgedacht, was für uns zu kaufen.“

Mir fiel jeder meiner Gesichtszüge aus dem Gesicht. Ich war nicht einkaufen und wenn Jac es auch nicht war?

„Ich habe die Sachen nicht gekauft. Ich dachte, du warst einkaufen.“

Jetzt sahen wir uns beide an, wissend das hier noch eine weitere Person einen Schlüssel zu dem Loft hatte.

“Jac, hier hat noch jemand einen Schlüssel. Hast du da noch jemanden, von dem ich wissen sollte?”
“Nein. Ich bin ja nicht ständig hier.”

Ich sah Jac in die Augen und hatte das Gefühl, das ich hinter ihren Augen die Zahnräder laufen sehen konnte.

“Wir hatten da so einen Präsentkorb vor der Tür. Der mit den Brötchen und dem Nutella.”
Jac klang auf einmal so nachdenklich. Man sah förmlich ihren Kopf rauchen und ihr Gesicht zeigte eine gewisse Ratlosigkeit, die diese Situation hervorrief.

Wir drei sahen uns noch immer abwechselnd an, als die Tür aufging. Petrus stand, mit Amy im Arm in der Tür.
“Jac, wenn ich dich heute noch vor dem Shooting zu Ende stechen soll, müssen wir jetzt los.”

Jac stürmte wie von einer Tarantel gestochen zum Kleiderschrank und griff sich ein Kleid. Nur wenig später war ich mit Jakobus alleine im Loft.

“Du bist also gerade siebzehn Jahre alt?”
“Ja.”
“Solltest du nicht irgendwo sitzen und …”
“Noch mit Barbies spielen? Nein Jakobus. Ich bin hier hergegommen um ein Jahr lang als au-pair ein Kind zu behüten, weil meine Eltern und mein Chef der Meinung waren, dass ich nach einer Vergewaltigung etwas Ruhe und Normalität gebrauchen würde. Keiner hat sich mehr getraut, mich anzufassen.”
“Aber du wolltest.”
“Ich wollte, dass sie mich normal annehmen, dass sie mich in den Arm nehmen. Trösten.”
“Was ist hier geschehen?”
“Bis jetzt?”
“Das wäre ein Anfang.”
“Australien ist ein tolles Land”, sagte ich sarkastisch. “Die meisten Männer verhalten sich wie Schweine.”
“Das bedeutet?”
“Acht Mal, bis jetzt.”

Bei dem Gedanken daran liefen mir vereinzelt Tränen an meinen Wangen herab. Jakobus sagte kein Wort mehr. Er nahm mich wortlos in den Arm und hielt mich minutenlang einfach nur fest.

“Jetzt weiß ich, was Jac mit deiner harten Zeit hier meinte.”
“Weist du, was das Schlimme ist? Ich bin jedes Mal gekommen. Nadeln in den Brüsten. Geschlagen. Deepthroat bis ich keine Luft mehr bekam. Eingerieben mit Bier auf dem heftigsten Sonnenbrand, den Du dir vorstellen kannst. Ja selbst bei deinem Kneifen in meine Knospen heute Nacht.”
“Das du den Schmerz liebst, hat man bereits auf der Liege gesehen, als Peti dein Tattoo fertiggestellt hat.”

Ich wusste, was er meinte und hatte das auch bereits für mich erkannt. Ich hatte schon bemerkt, dass ich beim Stechen feucht wurde. Der süße Schmerz erregte mich. Ja der süße Schmerz.

“Ist es denn zu viel verlangt, wenn ich einfach geliebt werden möchte?”
“Nein. Das wünsch ich Dir sogar von Herzen. Jac liebt Dich, auch wenn sie sich nicht traut, es Dir zu sagen.”
“Ich weiß nur nicht, wie viel ich ihr bedeute. Jac ist bislang immer durchgekommen. Nicht mit Leichtigkeit. Aber dennoch, ohne seelische Qualen zu haben. Jakobus, ich will geliebt werden. Ich will aber auch diesen schmutzigen, harten Sex haben und ich werde beides zusammen nicht wirklich finden.”

Jakobus war gerade im Begriff noch etwas zu sagen, dann aber bekam einen Anruf und verabschiedete sich recht schnell. Ich holte mir die höchsten High Heels, die der Schrank hergab, und ging dann zu der Bushaltestelle vor unserem Haus und fuhr dann mit dem Bus bis zu der Haltestelle die am nächsten an dem Gebäude war, in dem die Convention stattfand. Noch vor dem Gebäude traf ich auf Albert.

“Wie war deine Anstellung gestern?”
“Gut und ausfüllend. Warum?”
“Na ja, Lukas hat da etwas angedeutet, das du bei ihm in die Agentur gehen würdest.”
“Wenn, dann nur wenn ich Freizeit habe.”
“Pass auf Dich auf”, sagte er dann so, als wäre er mein Vater.
“Das werde ich. Versprochen. Ähm, heute Abend werde ich nicht können. Ich habe ein Fotoshooting. Mit meinem Tattoo.”

Albert sah mich kurz an und nickte dann. Man konnte deutlich sehen, dass ihm das nicht wirklich schmeckte, aber irgendwie hatte ich ihn mit meinem Lächeln recht gut im Griff. Albert lotste mich dann noch in ein Café, in dem wir gemeinsam einen Kaffee tranken. Ohne zu murren, zahlte er die zehn Dollar und war dann weg.

Es war bereits 16 Uhr, als ich an den Stand von Petrus kam. Jac war bereits komplett fertig und hatte bereits einen schwarzen Jumpsuit an, der in ihrem Schritt, an dem tätowiertem Bein, ausgeschnitten war. Für mich lag ebenfalls ein Jumpsuit bereit, jedoch war bei meinem nur der Rücken offen sichtbar.

Sowohl die Kapuze von meinem Jumpsuit, als auch bei dem von Jac, ließ sich bis weit in das Gesicht ziehen. Dennoch lagen für Jac und auch für mich zusätzliche recht feste Gesichtsmasken bereit. Die Masken von Jac und mir erinnerten dabei an Stück weit an Catwoman. Jac´s Maske war geschlossen und und bedeckte noch ein wenig den Mund. Meine hingegen erinnerte irgendwie, bedingt durch die netzartige Spitzenstruktur, an 50 Shades oder besser einem Swingerklub. Dennoch entfuhr Jakobus ein leichter Pfeifton.

Das Set war einfach gehalten. Jac und ich posierten vor einem grünen Hintergrund. Zuerst machte Mathes Bilder von uns alleine, später dann auch von Jac und mir, in verschiedenen Posen und Stellungen.

“Pia, stell Dich bitte mit dem Rücken zu mir. Ja genau so. Jac? Du stellst dich vor sie. Gesicht an Gesicht. Ja zeig dein Bein. Bleibt doch mal ruhig stehen.”

Mathes hatte gut reden. Als er uns aufforderte, dass unsere Gesichter nah beieinander sein sollten, drückte Jac mir ihre Lippen auf meine und schnell spielten unsere Zungen miteinander. Gleichzeitig hatte ich meine Hand in ihrem Schritt, spielte mit ihrer Perle, rieb ihre Klit und spürte ihre feuchte zwischen ihren Beinen.

“Pia, nicht. Das endet böse.”

Jac hatte den Kuss gelöst und sah mich mit einer Mischung aus Verliebtheit und steigender Lust an.

“Nicht hier.”
“Ich möchte nur eine Disco in Barcelona erwähnen”, flüsterte ich dann in ihr Ohr.

Trotzdem war nun Amy dran mit dem Shooting. Bild um Bild landete auf der Speicherkarte von Mathes. Als wir fertig waren, zog er sich kurz mit seinen Laptop zurück. Es dauerte etwas, bis er uns drei zu sich rief.

“Ich hoffe mal, ihr seid mit dem Ergebnis zufrieden?”

Mathes hatte den Hintergrund, bedingt durch den grünen Vorhang, beliebig verändern können. Mal stand Jac vor dem Eiffelturm, dann Amy vor dem Opernhaus von Sydney und mich hatte er alleine vor Ayers Rock gesetzt. Die Serien gingen unentwegt weiter. Fast vor jedem erdenklichen und bekannten Gebäude der Welt hatte und konnte er uns einfügen. Ich drückte meinen Kopf nah an den von Mathes heran.

“Kannst Du die gemeinsame Szene von Jac und mir vor dem Hintergrund von Main Beach in Townsville setzen. Mit Blick auf das Meer?”

Mathes versuchte leicht zu nicken und schaffte das auch irgendwie, ohne dass Amy und Jac es mitbekamen. Mein oder besser gesagt unser Glück war es, das Petrus Amy und Jac nach vorne rief. Mit einem breiten Grinsen drehte Mathes sich zu mir um.

“Meinst Du es in etwa so?”
Mir kamen fast direkt die Tränen. Mathes hatte genau den Ort getroffen, an dem ich einen ganzen Tag verbracht hatte. Die Grünfläche, die Palmen und im Hintergrund das rauschende Meer.
“Ja, Mathes. Bitte in zwei Meter Breite und in 4K Ultra HD.”
“Mal gut, dass meine Kamera 25 Millionen Pixel macht.”
Ich gab Mathes einen leichten Kuss auf die Wange und ging dann auch nach vorne zu Petrus.

Petrus dirigierte mich direkt zu Amy und Jac und die bereitstehenden Fotografen machten letzte, abschließende Bilder vor dem Stand von Petrus. Als wir uns wieder umziehen konnten, zeigte die Uhr gerade 19 Uhr an. Ich hatte noch zwei Stunden und bis zu dem Nachtclub waren es von hier nur wenige hundert Meter. Gerade als ich mich in Richtung meiner Arbeit verabschieden wollte, stand Amy hinter mir.

“Mein Flieger geht gleich noch. Ich hätte mir gerne mehr Zeit gewünscht, Dich kennenzulernen. Jac hält sehr viel von Dir. Enttäusche sie nicht.”
“Das habe ich nicht vor”, antwortete ich Amy, “jedoch bin ich mir nicht sicher, ob Jac und ich dasselbe wollen?!”
Dann wendete ich mich in die Runde.
“Hey, ihr Lieben. Ich bin dann Mal weg zum Arbeiten. Ihr habt also sturmfrei bis um halb drei.”

Ich drehte mich um und verschwand dann auch schnell. Es war mir bewusst, dass Jac protestieren würde und gerade deswegen suchte ich das Weite.

Eine halbe Stunde später hatte ich bereits meine Arbeitskleidung an. Stella übte, wie eigentlich jeden Tag, an der Stange und deutete mit dem Finger an, dass ich zu ihr kommen sollte.

“Ich denke du kommst heute nicht?”
“Das Shooting war bereits früher zu Ende. Und ich kann euch doch nicht alleine lassen.”

Auch Albert stand nun neben mir.
“Alles gut, Kleine?”
“Ja, Papa. Ich kann nur nicht mehr ohne euch.”
Dabei knuffte ich Albert in die Seite. Genau dasselbe machte dann Stella bei mir auch.

“Du warst bei deinem Lapdance klasse. Probier mal.”

Stella deutete an die Stange. Das funktionierte auch so lange, bis ich versuchte mich über Kopf an der Stange zu halten. Mit den Netzstrümpfen rutschte ich zu schnell nach unten. Ich sah aus wie ein nasser Sack, der eine Schütte nach unten gleitet. Langsam, wie in Zeitlupe, glitt ich nach unten und landete schließlich, über mich selbst lachend, auf dem Boden.

“Sieh mir zu.”
Stella hielt sich ohne Probleme oben.
“Du musst schon deine Muskeln einsetzen. Los hoch da.”

Stella war unerbittlich. Immer wieder schickte sie mich kopfüber an die Stange. Ganze zwei Stunden lang. So lange, bis ich halbwegs sicher an der der Stange war.

Gegen 21 Uhr machte der Nachtsclub dann auf und Stella hatte an diesem Abend mehrere Auftritte. Wir Mädels hatten auf jeden Fall unseren Spaß und Albert nahm bei mir immer mehr eine Vaterrolle ein. Ungewollt von mir, aber trotzdem genoss ich seine Fürsorge. Immer wieder kam er zu Steven und mir. Er erkundigte sich, ob die Gäste vernünftig waren und ob wir etwas bräuchten. Ich vereinbarte jedoch mit Stella, dass sie mich noch mal am kommenden Tag in die Mangel nehmen sollte. Das Tanzen an der Stange reizte mich als zusätzlicher Verdienst.

Als ich dann um halb drei nach Hause kam, war das Wohnzimmer leer. Stattdessen lagen die drei Spanier und Jac im Bett. Platz für mich? Fehlanzeige! Das einzige, das mir blieb, war das Sofa, auf dem ich aber recht schnell einschlief.

Am Morgen hatten sie mich schlafen lassen. Mein Blick zur Uhr löste leichte Panik in mir aus. Es war bereits nach zwölf Uhr und ich hatte mich ja mit Stella verabredet. Auf dem Esstisch lag ein Zettel für mich.

“Hallo Pia, bin mit den dreien am Flughafen und hole Eli und Sam ab.
Viel Spaß heute.
Jac
ps. Ich kann ab Morgen auch Arbeiten.”

Sollte ich mich über Jac aufregen? Nein! Eigentlich waren wir beiden die perfekte Wohngemeinschaft. Wir waren zwei Frauen, die sich eigentlich nie sahen. Jac war mit ihrer Suche voll beschäftigt und ich fühlte mich das erste Mal hier in Australien so richtig wohl. Ich war angekommen, hatte einen Job, der gut bezahlt war und der mir mit Jac zusammen ein wirklich zentrumsnahes Loft ermöglichte.

Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass Jac sich mehr erhoffte, als ich zulassen würde. Das würde selbst bei Mero schwierig werden. Bei ihm wusste ich noch nicht, woran ich war. Für Mero war ich die, die ihm seine Jungfräulichkeit genommen hatte. Die, die mit seiner leichten Übergröße gut zurechtkam. Mein Problem war, dass ich ebenfalls Gefühle für Mero entwickelte. Die jedoch gingen über den Sex hinaus.

Je länger ich darüber nachdachte, desto sicherer wurde ich mir, dass ich mich bereits am Abend des Lapdance für seinen Vater in Mero verknallt hatte. Seine unbeholfene Art, sein Blick und seine Augen hatten es mir angetan und sein durchtrainierter Körper hatte für das i-Tüpfelchen gesorgt.

Wie in einem Film liefen meine Gedanken und genau so automatisch hatte ich geduscht, mich rasiert und dezent geschminkt. Ich fragte mich, ob die Schminke von Jac war oder ob die auch über das Schlüsselloch in das Loft kam? Ja, ich hoffte auf Jac. Sicher war ich mir aber nicht. Ich hatte ständig das Gefühl, beobachtet zu werden.

Nachdem ich mich angezogen hatte, verließ ich unser kleines Reich und ging in das Café, in dem ich mich mit Stella treffen wollte. Sie saß da mit ihrer dunkelblonden Mähne, von denen die meisten Haare in ihrem Gesicht waren. Ich hätte sie so fast nicht erkannt.

“Mia, hier bin ich.”
“Stella? Gott, ohne Deine schwarze Mähne erkennt Dich ja niemand wieder.”
“Das ist Absicht. Das erspart mir dumme Anmachen in der Uni.”
“Darf ich fragen, was Du studierst?”
“Ist ganz simpel. Ich will irgendwann versuchen, den Planeten zu retten. Deswegen studiere ich Umweltingenieur und Umweltmangement, an der Queens.”
“Und dann musst Du Dich finanzieren mit den Strippen?”
“Besser als betteln, Mia. Ich will meinem Opa nicht auf der Tasche liegen. Obwohl der Himmel und Hölle in Bewegung setzen würde.”
“Manchmal muss man Prioritäten setzen.”
“Sieht man ja an Dir”, lächelte mich Stella an.
“Stella. Der ist böse. Eigentlich sollte ich auf einer Farm ein Jahr lang chillen, wenn es nach meinen Eltern und meinem ehemaligen Chef gegangen wäre.”
“Was ist dann passiert?”
“Meine Gastfamilie ist getötet worden und ich bin von einer Scheiße in die andere gerutscht. Meistens unfreiwillig.”

Stellas Augen fingen an, wissend zu funkeln.

“Wie oft”, fragte sie dann leise.
“Noch reichen meine Finger zum Zählen aus”, hielt ihr dabei aber acht meiner Finger sichtbar vor die Nase.
“Oh Gott, Mia. Und da dränge ich Dich an die Stange.”
“Nein Stella. Du drängst mich nicht. Das will ich. Es bedeutet für mich Freiheit. Leben, ohne Klauen zu müssen. Leben in einer Wohnung und nicht auf der Straße. Nein. Das will ich.”

Wir beide tranken unseren Kaffee aus und gingen dann in die Bar. Wir übten die Bewegungen, die Figuren an der Stange und nach dem Pizzaservice kamen um 21 Uhr die ersten Gäste.

Stella hatte den ersten Auftritt, bei dem aber noch nicht sehr viele Gäste im Nachtclub waren. Bevor ich meinen Auftritt hatte, sah ich noch John vorbeihuschen. Hinein in den Raum, in dem auch ich gesessen hatte. “Nachschub”, dachte ich mir.

Ich legte die letzten Teile der Uniform an, ich hatte mir eine Armeeuniform herausgesucht, jedes Teil mit leicht zu öffnenden Druckknöpfen, dann stand Stella vor mir. Sie rückte noch mal meine Unterwäsche gerade.
“Du schaffst das”, hauchte sie mir ins Ohr und dann startete auch bereits die Musik. Status Quo mit ihrem Song “In The Army”.

Ich tanzte mir fast die Seele aus dem Leib. Aufreizend, sexy und etwas mehr zeigend als ich durfte, verschwand ein Clubdollar nach dem anderen in meinem Strumpfband. Gerade als ich kopfüber an der Stange war, sah ich Jakobus und Mathes und nach einer einstudierten Drehung erkannte ich Petrus und Jac. Was zum Henker wollte die hier? Dann jedoch erkannte ich John, dem sie noch die Hand schüttelte.

Als die Musik zu Ende war, verneigte ich mich artig und versuchte, so schnell ich konnte in die Umkleide zu kommen. Die Tür jedoch bekam ich nicht mehr zu. Da stand Jac bereits hinter mir.
“Was machst Du hier? Bist Du wahnsinnig geworden? Wie kann man sich nur so präsentieren? Das darf doch jetzt echt nicht wahr sein!”

Ich bekam kein Wort dazwischen. Jac hatte sich in einen Rausch hinein geredet. Sie war stinksauer und ich vermutete das es daran lag das ich sie im unklaren gelassen hatte was ich hier machte. Obwohl sie mich hier dann wohl nicht mehr hingelassen hätte.

Dann, als ihre erste Aufregung abgeklungen war, kamen offene Selbstzweifel. Jac nahm mich in den Arm und hielt mich so fest, dass ich kaum noch Luft bekam.
“Wir beide gehen jetzt nach Hause und Du musst hier nie wieder hin. Ich werde dafür sorgen, dass du das nicht nötig hast.”
“Was glaubst du eigentlich, wer Du bist?”, funkte jetzt endlich Stella dazwischen. “Willst du Mia zu Hause einsperren und in ihrer Angst und Panik alleine lassen? Sie macht das freiwillig und hat Spaß dabei.”
“Das ist ein Nachtclub. Ich dachte du bist hinter der Theke. Du ziehst dich hier aus!”
“Richtig Jac”, sagte ich. “In einem Nachtclub und nicht in einem Bordel. Ich bin hier nur an der Bar und mache seit heute einen oder zwei Auftritte am Abend.”
“Aber wir brauchen so viel Geld nicht mehr. Wir …”
“Jac, nur weil du wieder irgendetwas gedreht hast, habe ich einen Plan vom Leben.”

Jac sah mich nur an, als wäre da gerade eine Dampfwalze über ihr Ego gefahren. Wir saßen uns inzwischen gegenüber. Ihr Blick sagte mir irgendwie, komm du mir nach Hause und auch Stella sah diesen Blick.

“Mia macht nichts falsch. Sie macht das, was man in einem fremden Land macht, wenn man sich einleben muss. Sie geht Arbeiten und sie macht ihren Job sehr gut und sie geht darin auf. Willst du sie wirklich in einen Käfig sperren, damit sie auf deiner Linie ist?”

Der letzte Satz saß. Stella hatte genau das auf den Punkt gebracht, was Jac immer von ihrem Vater erzählte.

“Nein, natürlich nicht”, sagte Jac dann kleinlaut.
“Jac, das ist übrigens Stella. Stella, das ist Jac.”
“Hallo”, kam dann von beiden fast gleichzeitig. Dann wendete ich mich wieder an Jac.
“Ich kann auf mich aufpassen. Und wenn mir hier einer blöd kommt, habe ich Albert, der ihn wegräumt. Für mich ist das hier der sicherste Platz, den ich in Australien finden konnte.”

Hinter uns räusperte sich jemand und ich erkannte Albert.
“Probleme?”
“Nein”, kam es von Stella und mir zeitgleich. Was sollten wir auch anderes sagen? Jac war ja nun einmal meine Mitbewohnerin, ohne die ich noch nicht einmal eine Wohnung hätte. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich vermutlich gerade umgefallen. Jac´s Blick zeigte Unverständnis und so gar nicht dieses Gesicht, dass sich zeigte, wenn ein Problem gelöst war oder es plötzlich keines mehr sein sollte.

Albert sah ebenfalls dieses Gesicht und er sah sich gezwungen zu handeln.
“Junge Dame, ich denke es ist besser, wenn sie die Bar für heute Abend verlassen.”

Jac sah uns an. Erwartete sie jetzt, dass ich mit ihr ging? Ich hatte noch einige Zeit hier Dienst. Es war in ihrem Gesicht deutlich abzulesen, dass sie das am liebsten hier und jetzt ausdiskutiert hätte. Doch nach einer guten Minute verschwand Jac aus der Bar. Wortlos. Angesäuert und vielleicht auch etwas enttäuscht.

Nach unserem Schichtende schleppte ich Stella mit in das Loft. Ich hatte das Gefühl, dass ich Verstärkung brauchen würde. Fast schon übervorsichtig versuchte ich das Schloss der Tür zu öffnen, doch der Schlüssel passte nicht mehr. Das Einzige, das mir blieb, war zu klingeln.

“Wer ist da?”
Jac´s Stimme, die eine Mischung aus Sarkasmus und Ironie zeigte, erklang aus dem Inneren.
“Jac, mach bitte auf.”
Langsam wurde die Tür geöffnet. Ich hatte jetzt ein Nudelholz oder einen Baseballschläger erwartet. Doch Jac ließ uns rein, ging hinter Stella und mir her und auf dem Sofa saßen bereits die drei Spanier. Jac setzte sich provokativ zwischen Mathes und Petrus.

“Ich höre”, sagte Jac kurz und knapp.

Ich sank fast vor den Tisch. Wollte Jac jetzt wirklich eine Entschuldigung? Nein, die würde sie von mir nicht bekommen. Aber eine Erklärung, die war ich ihr schuldig.

“Bei meiner ersten Runde habe ich versucht, Albert auszurauben. Er hat mich in die Bar gelotst und mich zum Kellnern und als Barkeeper eingestellt. Alles andere ist dann mehr oder minder von alleine passiert. Ein Lapdance für einen gewissen Gamler, ein Nachmittag auf seiner Jacht und nun auch der Striptease. Ja, ich weiß, dass es nicht das Tollste ist und ja, ich hätte es dir eher sagen müssen. Aber das heute, war der erste Strip, den ich gemacht habe und es wird nicht der letzte bleiben.”
Ich musste tief Luft holen.
“Und ohne Albert würde ich vermutlich noch immer arme Rentner ausrauben, um Deinen Traum vom tollen Loft zu ermöglichen. Ich wäre noch immer näher an der Gosse, als dass ich anfangen könnte zu leben.”

Jac hatte inzwischen ihre Arme vor sich verschränkt und machte einen Schmollmund.

“Du versprichst mir, das Du auf Dich aufpasst?”
“Da achtet Albert schon drauf”, sagte dann Stella. “Der ist kurz davor Mia zu adoptieren, wie jede von uns in der Bar.”
“Wie?”
“Die Bar ist fast ein Hochsicherheitstrakt für uns Frauen. Wäre anstatt du einer der drei da in dem Raum gewesen, hätten wir einen Krankenwagen gebraucht. Und nicht für Albert. Der war mal Profiboxer.”
“Warum nennen sie dich da alle Mia?”
“Das. Ist. Mein. Offizieller. Name. Mia Weber. Sagt mein Ausweis, den ich auch von John habe.”
“Einen falschen Pass hast du also auch noch?”
“Weswegen waren wir denn in der Bar”, funkte Mathes jetzt dazwischen.
“Ähm. Nun ja.”
“Und wie war das in Barcelona in der Disco? Da gab es eine Orgie auf der ….”
“Sei still Mathes.”
“Ich habe da auch Bilder von, Jac.”
“Boah. Ich möchte nicht das Pia sich in Gefahr bringt.”
“Wo wäre sie in größerer Gefahr?”, mischte sich Stella ein. “Auf der Straße oder bei Albert in der Bar. Er zwingt uns zu nichts. Er lässt uns unser Geld und einen Fahrdienst haben wir auch, damit wir sicher nach Hause kommen.”
“Das mit der Orgie würde mich jetzt interessieren? In der Disco? Auf der Bühne?”
Ich reizte, beziehungsweise ich versuchte gerade Jac zu reizen.
“Das war aber nicht gewollt. Da sind wir hineingeraten.”
“Jac. Du hattest Sex auf der Bühne. Ich ziehe mich nur aus und habe viele Menschen um mich herum, die auf mich acht geben.”

Irgendwie hatten wir Jac erwischt. Sie wurde ruhiger und Mathes stand auf und holte eine Flasche Wein aus dem Kühlschrank, die natürlich viel zu kalt war. Bis der Wein die richtige Temperatur hatte, vergingen einige Minuten in denen gerade die Spanier einige Anekdoten aus den vierzehn Tagen zu erzählen hatten, die Jac in Barcelona war.

Nachdem der Wein eine angenehme Themperatur hatte öffneten wir diese und es war nicht die einzige des Abends. Irgendwie hatte ich dann mit Jakobus und Mathes einen dreier in der Küche. Mathes penetrierte langsam und seicht meinen Darm. Jakobus stieß recht hart in meine Grotte hinein und zwickte mich immer wieder. Mal in meine Knospen und auch Mal in meine Seite. Gemeinsam kamen wir in unseren Höhepunkten an, und blieben danach noch minutenlang aufeinanderliegen.

Aus dem Schlafzimmer war ebenfalls Stöhnen zu hören. Auch wenn ich Jac die Privatsphäre gönnte, musste ich gucken gehen. Petrus lag auf dem Bett und Jac hatte sich auf ihn gepfählt. Stella ließ sich unter den Küssen und Liebkosungen von Jac von Petrus in ungeahnte Höhen lecken.

Wieder auf dem Sofa angekommen kuschelte ich mich an Jakobus an, und schlief ein. Am Dienstagmorgen wachte ich neben Stella und Jac im Bett auf. Die Jungs waren weg und wir drei Mädchen lagen eng aneinander gekuschelt im Bett.

Stella war dann die erste, die sich aus dem Bett quälte. Ein richtiger Wirbelwind der neben guten Sex und Strippen eben doch auch die Uni im Hinterkopf hatte. Nach einem gemeinsamen Frühstück, bei dem Jac und ich uns mehr anschwiegen, als dass wir miteinander redeten, wollte ich noch etwas Shopen gehen.

“Kommst du mit?”, fragte ich daher Jac.
“Nein. Ich muss in das Büro. Musst du wirklich wieder in den Nachtclub?”
Wir waren wieder bei dem Thema vom Vortag.
“Nein Jac, ich muss da nicht hin. Ich will da hin. Die Leute sind nett und es ist eine tolle Stimmung. Außerdem wäre das hier drin wie ein goldener Käfig für mich. Ähnlich dem, den Gamler für dich aufbauen wollte.”

Dabei zeigte ich mit ausgestreckten Armen und einer ausgedehnten Drehung in das Loft hinein.

“Du könntest mir zur Hand gehen?”
“Zahlst du 500 Dollar den Tag? Das Leben ist hier nicht billig, Jac. Alleine für diesen String”, und dabei zeigte ich auf den Spitzenstring, den ich an hatte, “habe ich 100 Dollar hingelegt. Meine Mama hätte mich zu Hause für einen Victoria Secret String erschlagen. Ich möchte nicht wieder auf die Straße. Entweder ich schaffe es hier oder ich setze mich in einen Flieger nach Hause.”

Jac und ich nahmen uns danach in den Arm. Ob sie mich wirklich verstanden hatte, wusste ich nicht. Doch ich hoffte es. Ich hoffte es wirklich.

Im Anschluß war ich in der Shoppingmall, fand aber nichts, was sich nicht schon in unseren Schränken befunden hätte.

Ich war an diesem Tag so früh im Club, dass außer mir nur noch Albert da war. Er nutzte die Zeit, und das waren immerhin fast zwei Stunden, mir beim Üben an der Stange zuzusehen. Er gab mir Tips, wie ich mich besser bewegen konnte und wie es erotischer für die Männer aussehen würde.

Die Nachtschicht war ruhig, mal von zwei besoffenen Männern abgesehen. Aber die hatte Albert schnell nach draußen befördert.

An der Stange war ich an diesem Abend ganze zwei Mal und ich hatte am Ende rund 500 Dollar verdient. Ich war so stolz auf mich. Zum Feierabend ging Stella ihren eigenen Weg, obwohl ich versuchte, sie wieder zu uns zu lotsen.

Als ich dann alleine in das Loft zurüch kam lag Jac auf dem Sofa und sah eine Netflix Serie. Wortlos entledigte ich mich meiner wenigen Sachen, die ich anhatte, und setzte mich einfach neben sie und nahm sie in den Arm.

Angelehnt an ihren Oberkörper schlief ich ein. Jac machte mich dann irgendwann zwischendurch kurz wach, um mich hinter sich herziehend ins Bett zu lotsen.

Dann war es endlich Mittwoch. Ich war früh mit Jac aufgestanden und tanzte beim Decken des Tisches ein wenig zu der Musik, die Jac angemacht hatte.

“Was ist denn mit dir?”, wollte sie wissen.
“Ich habe heute ein Date. Mittagessen bei Mizu Japanese mit einem Traum von einem Mann.”
“Du willst mir fremdgehen?”
“Niemals. Aber ich glaube, ich habe mich verliebt und ich bin mir schlicht nicht sicher, ob er nur mit seinem Schwanz denkt oder ob er auch Gefühle für mich hat. Das will ich heute herausbekommen.”
“Soll ich mitkommen?”, bot Jac an.
“Als Anstandsdame?”, lachte ich. Und dann sagte ich ernst weiter: “Nein. Er ist der Sohn von Gamler. Ich glaube, ihr solltet nicht aufeinandertreffen.”
“Aber …”
“Er kennt bislang nur mich und weiß nur, dass ich mit einer anderen Frau in einer WG zusammenlebe. Alles gut.”
“Ich habe da ein ungutes Gefühl”, sagte Jac nachdenklich.
“Das habe ich bei jedem Mann hier in Australien. Das Mizu ist das am besten bewertete Restaurant in Brisbane.”

Jac schüttelte den Kopf, als wollte sie aufzeigen, dass ich verrückt sei. Ein Stück weit war ich das wohl auch. Gegen Mittag stand ich dann auch mit einem flauen Magen und einem unguten Gefühl vor dem Restaurant. Mero kam dann auch, in einem Audi Cabrio vorgefahren. Man konnte deutlich hören das an dem Motor und der Auspuffanlage einiges gemacht wurde. Das Auto war lauter als der Ferrari von Albert.

Nachdem Mero ausgestiegen war und dem Parkservice den Schlüssel gegeben hatte, kam er zu mir und gab mir, wie ein Gentleman, einen Handkuss. Drinnen bestellte Mero für uns eine Platte für zwei Personen, die wir beide mehr als genüsslich zu uns nahmen. Ich liebte diese Küche, diese Gewürze.

“Hast Du Dir inzwischen Gedanken gemacht?”
“Mero. Immer noch. Wir beiden würden hier nicht sitzen, wenn ich keine Gefühle für Dich hätte. Wenn es Dir aber nur um Sex geht, stehe ich auf und gehe.”
“Dann kann ich Dich ja trotzdem jeden Tag buchen!”
“Ich bin noch in keiner Escort Agentur, Mero. Wie willst Du mich also Buchen?”
“Du verstehst das falsch Pia. Ich mag Dich wirklich. Ob das wirklich Liebe ist, soll und darf sich entwickeln.”
“Aber der Sex mit mir war klasse?”
“Ja, das war er und ich würde ihn gerne wiederholen.”
“Und ich dachte, in deinem Kopf hat es Klick gemacht. Nicht nur in deinem Schwanz.”

Ich war sauer. Mero war wirklich der Ansicht, das ich käuflich war.

“Mero, dein Geld ist mir vollkommen egal. Ich verdiene mein eigenes Geld. Um Sex zu haben brauche ich kein Cabrio, das nach einem Formel 1 Wagen klingt. Ich brauche auch keine Jacht und schon gar keine Millionen.”
“Aber … Ich …”
“Bist wie Dein Vater. Er kauft Menschen. Aber Liebe kannst Du nicht kaufen, Mero. Liebe muss von Herzen kommen.”
“Liebe kann aber entstehen.”
“Nicht mit einem Bankkonto. Weißt Du, was das Problem ist? Ich habe mich in Dich verknallt. In den Menschen Mero Gamler. Nicht in den verwöhnten Millionärssohn.”
“Pia …”
“Du wirst dich entscheiden müssen Mero. Wenn es dir ums Ficken geht, wirst du sicher eine willige Geldsklavin finden, der ein Paar Schuhe zum glücklichsein reichen. Mich gibt es nur ganz, oder eben gar nicht.”

Das war der Moment, in dem ich einen fünfzig Dollar Schein auf den Tisch legte und aufstand. Mero war so ein Arsch. Einzig und allein um den Sex ging es ihm. Und ich war so blöd und glaubte wirklich, in ihm die Liebe fürs Leben gefunden zu haben.

Ich war noch nicht ganz draußen, als ich Mero noch etwas sagen hörte, doch in meinem Kopf lief ein aggressiver Film und deswegen drehte ich mich weder um, noch wollte ich ihm zuhören. Ich rannte förmlich von ihm davon.

Nach einer Weile taten mir meine Füße weh. Es war schon ein Unterschied, ob ich diese hohen Hacken nur auf der Arbeit trug oder, wie jetzt gerade, den Versuch startete, die rund fünf Kilometer nach Hause zu laufen.

Gerade als ich den entschluss gefasst hatte auf den nächsten Bus zu warten, hupte neben mir ein Auto. Lukas saß in einer Limousine und hatte das Fenster herunter gelassen.
“Soll ich Dich ein Stück mitnehmen? Wir beide müssen so oder so reden.”
“Gerne.”
Seine Art gefiel mir noch immer nicht. Aber hier war die Frage, laufen oder gefahren werden. Ich entschied mich für gefahren werden.

Lukas fuhr etwas aus der Innenstadt heraus und hielt vor einem Bürokomplex, der mitten in einem Industriegebiet lag. Irgendwie hatte ich gerade das Gefühl, dass es besser gewesen wäre, zu laufen.

“Komm doch bitte für ein paar Minuten mit rein.”

Lukas ging vor und öffnete dann eine unverschlossene Tür, hinter der sich ein Schreibtisch, ein schwarzes Sofa, sowie eine kleine Fotoausrüstung befand.

“Besetzungscouch?”

Lukas lachte.

“Nein, eher zum lockeren Geschäfte machen. Aber zum Punkt. Könntest Du Dir vorstellen, als Escort zu arbeiten?”
“Vorstellen ja, aber nicht in Vollzeit. Zum Aufbessern.”
“Also Mittag und früher Nachmittag? Damit es mit der Bar nicht zu Problemen kommt?”
“Ja, so in etwa.”

Verkaufte ich hier gerade meine Seele? Ich hoffte nicht, denn dass ich mit meinem Körper Geld verdienen konnte, hatte ich ja bereits positiv im Club feststellen können.

“Ich würde Dich von vorn herein in Kategorie C einstufen. Für B bräuchtest Du einen festen Kundenstamm. Aber ich denke, den wirst Du schnell erreichen.”
“Das bedeutet?”
“Das bedeutet, dass der Kunde pro Stunde einhundert Dollar an die Agentur überweist und Du achtzig Dollar davon bekommst. In der B ist der Preis verdoppelt.”

Lukas legte einen Vertrag auf den Tisch, der bereits fertig vorbereitet war. Ich überflog diesen noch mal und atmete dann tief durch. Danach setzte ich die Unterschrift unter den Vertrag. Ab jetzt war ich endgültig im Rotlichtmilieu angekommen und ich hoffte eigentlich nur auf einen Prinzen, der mich hier wieder herausholen würde.

Lukas machte dann noch einige Fotos von mir. Gesicht und einmal in Unterwäsche. Anschließend holte er eine Flasche Sekt aus einem Kühlschrank, den ich bis dahin noch gar nicht gesehen hatte. Gerade als Lukas eingeschüttet hatte, kam Nancy zur Tür herein. Als sie mich sah, hatte ihr Gesichtsausdruck diesen ‘ich hoffe, du weißt, was du tust’ Ausdruck. Lukas entschuldigte sich kurz, um einen Geschäftspartner zu treffen, und ließ Nancy und mich alleine.

“Sicher, dass Du das kannst?”
“Ich hoffe. Wie bist Du hier hinein gekommen?”
“Ich hatte keine Wahl.”
“Wie? Keine Wahl?”

Man konnte deutlich ihren inneren Konflikt sehen. Man konnte sehen, wie sie überlegte, ob und was sie mir sagen wollte.

“Ich bin gemeinsam mit einer schwangeren Freundin über einer Mine für seltene Erden abgeschossen worden. Eli und ich wurden getrennt. Als sie mich dann erwischten, haben sie mich vor die Wahl gestellt. Entweder mache ich die Beine breit oder sie würden Eli dafür nehmen, egal was mit ihrem Kind geschehen würde. Lukas hat mich dann aus den Händen dieser Leute freigekauft. Seid dem arbeite ich als Escort. Ganztags. Ich muss ihm die zehntausend Dollar zurückzahlen. Danach bin ich frei.”

Wieder musste ich tief durchatmen. Den Namen Eli hatte ich doch gerade erst gehört. Gab es da etwa eine Verbindung oder bildete ich mir da etwas ein? Aber sollte ich ihr da etwas von erzählen? Im ersten Moment sagte mein Innerstes nein.

“Kommt ihr beiden mal nach draußen?”
Lukas Stimme war zu hören und Nancy und ich folgten seiner Bitte.
“Nancy, Du kennst Andrew ja schon. Mia, Andrew ist mein Partner und für die Vermittlung zuständig.”
“Eigentlich ist das nicht ganz richtig. Der Laden gehört eigentlich nur noch mir!”

Meine Blicke fielen von Lukas, hin zu Nancy, dann zu Andrew und wieder zu Lukas. Ich verstand nicht, was hier gerade passierte.

“Umdrehen, alle drei!”

Sekunden später standen Lukas, Nancy und ich in einer Reihe vor dem Büro. In der Scheibe der Bürotür sah ich noch etwas blinken und dann war da dieser Knall. Laut. Direkt neben mir. Lukas sackte in sich zusammen und meine Puls raste inzwischen.

Hinter mir hörte ich, wie Andrew eine Nummer wählte.

“Hallo Jason. Ja, ist erledigt. Ich habe hier zwei Mädels für die Mine. Ja, ich muss Zeugen loswerden.”

Ich blickte kurz nach hinten und sah, das er mir gerade den Rücken zu drehte und ich machte das Einzige, das für mich sinnvoll erschien. Ich rannte. Planlos. Ziellos.

Bereits nach der dritten Abbiegung lag mein Kleid nur noch in Fetzen an meinem Körper. Zwei Rollkontainer waren diesem zum Verhängnis geworden. Irgendwann hatte ich einen dunklen Platz gefunden, in dem ich etwas verschnaufen konnte und sank auf den Boden. Gerade als ich auf meinem Po saß, fuhr die Limousine an mir vorbei. Langsamer als Schrittgeschwindigkeit und Andrew blickte immerzu links und rechts, um nach mir Ausschau zu halten. Dann war er weg.

Über eine halbe Stunde lang verharrte ich zwischen den beiden Garagen auf dem Boden. Was sollte ich jetzt tun. Auf dem Vertrag stand mein Name, wenn er den Vertrag denn gefunden hatte. In den Stripclub konnte ich auch nicht, wenn der Jason vom Telefon, der gleiche war, der bei Gamler war. Was wäre wenn Andrew auch bei Albert ein und ausgehen würde? Albert, bzw. auch Ron wussten wo ich wohnte. Also konnte ich auch nicht in das Loft zurück. Verdammt!

Die schöne Zeit? Eine Woche lang hatte ich ein schönes Leben. Ich war wieder auf der Straße. Der einzige Platz, an dem ich mich in Luft auflösen konnte. Dann jedoch sah ich an mir herunter. Ich brauchte dringend andere Sachen.

Eine der Garagen war zum Glück offen und drinnen fand ich Bekleidung, die nicht nur ölig und verschmutzt, sondern auch ihre besten Tage schon lange hinter sich hatte und auch ein Paar Schuhe in das ich hineinpasste. Was blieb, war die Erinnerung an Jac und die Jungs. Ich konnte sie nicht in Gefahr bringen. Ich wollte es nicht.

Brisbane hatte eine gut sichtbare Skyline. Nicht so schön und abstrakt wie in New York, aber sie war da und sie leitete mich, wie ein Leitstrahl, zurück in die Innenstadt.

Auf dem Weg kam ich an einem Dieselaggregat vorbei. Ohne den Hauch eines Katalysators oder eines Filters blies der Auspuff die verrußten Abgase in die Luft. Neben dem Aggregat lag ein Handtuch, das ich jetzt über den Auspuff hielt. Immer wieder rieb ich damit meine braunen Haare ein, bis diese eine deutliche schwarze Farbe angenommen hatten. Für die ersten Tage würde es reichen.

In der Nacht war ich dann sogar vor unserem Loft. Oben war noch das Licht an. Minutenlang verharrte ich vor der Tür, doch ich ging in den nahen Park. Eigentlich war es gut, dass es inzwischen auch nachts warm war, denn so brauchte ich keine Zudecke. Mit dem Rücken zu der Rückenlehne versuchte ich einzuschlafen. Doch es gelang mir nicht.

Jeder Ton, jedes Knacken, ja sogar das Zwitschern der Vögel ließ mich zusammenzucken. Angst, ich hatte panische Angst. Was wäre, wenn Andrew mich schlafend finden würde? Was wenn irgendjemand anderes glaubte, ich wäre Freiwild?

Als die Sonne wieder zart ihre Strahlen durch die Bäume scheinen ließ, hatte sich diese Frage erledigt. Mein Magen knurrte und so, wie ich aussah, brauchte ich in kein Restaurant hineingehen. Selbst bei McDonalds würde ich mit der Geruchsfahne, die ich durch die stinkende Kleidung hinter mir her zog, direkt wieder rausfliegen.

Über drei Stunden lang beobachtete ich die Menschen im Park, sah immer wieder zum Loft hoch und erkannte dann auch Mero, der in den Wohnblock ging. Als er dort, etwa eine Stunde später wieder heraus kam, sah er eher sauer als besorgt aus. Eigentlich wollte ich nach ihm rufen, doch ich traute mich dann doch nicht.

Einige Minuten nach Mero kamen Jac und die drei Spanier aus dem Wohnblock. Sie sprachen sich vor dem Eingang noch einmal ab und gingen dann sternförmig auseinander. Jac kam dabei direkt auf mich zu.

“Immer diese stinkenden Penner. Die Stadtverwaltung sollte sie alle aus dem Innenstadtbereich verbannen. Sie verschandeln das Bild.”
Neben mir waren zwei weitere Leute an meine Seite getreten.
“Los, verschwinde Du Missgeburt.”

Als wenn sie das verdeutlichen wollten, spürte ich noch in dem Satz einen Schuh, der mich unsanft in die Seite traf. Ein leises “Aua” kam über meine Lippen. Zu leise, als das Jac meine Stimme hätte erkennen können, aber Ansporn genug damit die beiden ihr Spiel weitermachen konnten.

“Hast Du nicht gehört, was mein Freund gesagt hat. Du sollst Dich verpissen. Gesindel wollen wir hier nicht in unserem Viertel.”
“Meint ihr beiden nicht, dass es langsam reicht. Diese Menschen sind doch schon ganz unten.”
Aus der Entfernung, ich schätzte etwa vierzig bis fünfzig Meter hörte ich Jac´s Stimme.
“Schnecke, willst Du das in deinem Wohnzimmer sitzen haben?” Sagte der Mann neben mir. Wieder spürte ich einen leichten Tritt in meine Seite. Nicht sehr fest, aber er war da.

“Ist ja schon gut. Ich möchte keine Probleme machen.”

Danach stand ich auf und entfernte mich von den beiden und ich war keine Sekunde zuspät geflüchtet. Jac kam genau auf die beiden zu. Ich hörte noch, wie Jac dann nach einer Frau mit meinem Aussehen fragte. Ob sie eine Antwort bekam, hörte ich aber nicht mehr.

Der Tag nahm Fahrt auf und neben der hoch am Himmel stehenden Sonne wurde es zunehmend später und das Knurren in meinem Magen wurde lauter. An einem der vielen Aldi Märkte in Brisbane sah ich dann wie jemand eine Tüte von McDonalds in den, an der Seite stehenden, Mülleimer warf. Gerade als dieser halbwegs außer Sichtweite war, holte ich die Tüte wieder heraus.

Ein halber BigMac und eine viertel Cola waren meine Beute. Ich zog mich hinter den Markt zurück und genoss das erste Essen seit nun mehr 24 Stunden. Ich saß hier, hinter einem Stück Heimat in der Ferne. Ich bekam Heimweh und sehnte mich zurück nach Deutschland. Das Essen, was ich hatte, war zu wenig, um zu leben, aber auch zu viel, um zu sterben. Diesen verdammten Kreislauf hatte ich eigentlich hinter mich gebracht. Fast hemmungslos ließ ich meinen Tränen freie Fahrt.

Ich hielt mich fast den ganzen Tag an diesem Aldi Markt auf. Erst als die Angestellten einen Schichtwechsel machten, fiel ich auf. Ein etwas älterer Mann kam auf mich zu.
“Verschwindest du freiwillig, oder müssen wir die Polizei rufen?”
“Ich gehe freiwillig”, fing ich an, “können sie mir grob sagen wo ich eine Busstation finde? Ich brauche eine Verbindung nach Canberra.”
“Die Busstation ist in Down Town. Die Straße hier musst Du etwa drei Meilen weit laufen. Aber mit dem Geruch nimmt Dich kein Busfahrer mit.”
“Danke trotzdem.”

Unter seinen wachsamen Augen ging ich meines Weges. Er hatte ja recht. Aber was sollte ich machen? Ich bräuchte eine Dusche und ich bräuchte etwas neuen zum Anziehen. Ein Teufelskreis und ich war mir sicher, dass ich meinen Weg wieder größtenteils zu Fuß zurücklegen müsste. Wieder begann ich zu rechnen. Ich hätte noch rund eintausend Kilometer vor mir. Fast aussichtslos, das ohne Probleme zu schaffen.

Es war bereits Mitternacht, als ich die Busstation erreichte. Kraftlos sank ich auf die Bank, winkelte meine Beine an und legte meine Arme darum. Wieder liefen mir die Tränen an den Wangen herunter. Warum ich? Warum traf diese Scheiße in diesem Land immer mich.

Einer der Busfahrer stellte mir eine Flasche Wasser hin. Wortlos. Vermutlich aus Mitleid. Einer der Fahrgäste legte mir ein Sandwich hin. Als ich Danke sagen wollte, war die Tür des Busses bereits zu und setzte sich gerade in Bewegung.

Ich sah mich noch mal um. Das war der letzte Bus und ich war jetzt hier alleine. Genau so alleine wie ich es acht Wochen lang war. Bis Jac mich aufgelesen hatte. Ach Jac, wenn ich doch nur nach Hause könnte, ohne euch zu gefährden.

Mir erging es genauso wie in der Nacht davor. Jedes noch so kleine Geräusch ließ mich hochschrecken. Als die Uhr am Bahnhof vier Uhr zeigte, suchte ich mir einen anderen Platz. Weg von der Bank hin zu der Reihe der Müllcontainer.

Geruchstechnisch war das ein klarer Abstieg, aber hier fühlte ich mich sicherer. Besser aufgehoben als auf dem Präsentierteller mitten auf dem Busbahnhof.

Ich hatte es mir zwischen den Müllcontainern gerade gemütlich gemacht als ich Mero sah der sich auf dem Busbahnhof umsah. Er trug eine weiße Leinenhose und ein schwarzes Seidenhemd. Er suchte mit seinen Blicken systematisch den Bahnhof ab. Um nicht aufzufallen zog ich meine Beine an und machte mich so klein es nur eben ging. Dennoch stand Mero nach wenigen Minuten vor mir.

Langsam ging er auf die Knie und hob mein Kinn an. Fast eine Minute lang sah er mir in die Augen.
“Mia?”, fragte er leise. Ich nickte leicht. “Mero, ich.”
“Pssst.”
Mero hob mich einfach hoch.
“Deine Sachen?”
“Sind nicht so wichtig. Du bist wichtig.”

Dann war ich weg, eingeschlafen in Mero´s Armen. Meine Augen gingen auf und Mero hatte seinen Arm um mich gelegt, schützend und beschützend. Alles nur ein Traum?! Ich wollte doch gar nicht einschlafen! Ich wollte nicht in Träume verfallen, die nicht möglich waren.

Gewaltsam hielt ich meine Augen zu. Nein, wenn du jetzt die Augen aufmachst, sitzt du immer noch zwischen den Müllcontainern.
“Mia, bist du wach?”
Ja verdammt. War ich. Aber warum hörte ich noch immer Mero´s Stimme?

Langsam drehte mich jemand auf den Rücken und dann spürte ich die zärtlichen Lippen von Mero auf den meinen.

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