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WG-Down Under 3




Lohn und Brot

von Jaqueline_K

Ich sass noch eine Viertel Stunde einfach nur da, nach dem Pia das Loft verlassen hatte. 450 Dollar die Woche, was hatte ich mir nur dabei gedacht? Und wie konnte ich die Kleine auch noch in meine Verrücktheit mit reinziehen. Wobei klein echt relativ ist. Ich war jünger als sie, als ich begann durch die Welt zu ziehen. Ich hatte Glück, sie zog das Pech gerade zu an, zumindest wenn ich diesem kurzen Abriss glauben schenken konnte.

Aber unser Problem blieb. 450 Euro pro Woche waren 45 Dollar pro Tag pro Person. Und gegessen hatten wir da noch nicht. Meinen Erfahrungen nach brauchte es da so um die 40 Dollar pro Tag für uns zwei. Die Summen wurden immer größer. Jetzt war ich schon bei 65 pro Tag pro Person. Mit welchem Job sollte ich ohne Pass 10 Dollar in der Stunde und 8 Stunden am Tag verdienen?

Der Job als Modell, den ich für Pia und mich angeleiert hatte, funktionierte auch nur, wenn wir Fotos machten. 1000 Dollar pro Stunde, wenn die Kamera klickte und ein Jahr kostenlose Kleidung in seinem Laden war bisher nur ein Versprechen. Genauso wie meines an den Vermieter, ihm in den nächsten zwei Tagen die Miete vorbei zu bringen.

Was hatte ich mir nur wieder gedacht?

„Du denkst nie nach“, sagte mein schlechtes Gewissen. „Du reagierst nur auf die Situation, in die du reinläufst. Also geh raus und mach das, was du immer tust.“

Ich schnappte mir den Schlüssel und ging vor die Tür. Ohne große Gedanken nach dem „Wohin“ lief ich los, quer durch die Stadt an jede Menge Läden vorbei. Was bekam man in Deutschland? Mindestlohn. Keine Chance damit was zu werden, dass galt auch bei den ganzen Straßencafes vom Central. Ich überquerte die Goodwill Bridge und kam am Maritim Museum vorbei. Deckschrubber verdienten auch nicht genug für unsere Miete. Ich lief quer durch Wolloongabba und landete auf einer Brücke, die nur einen Busway hatte.

Und dann stand ich vor der Uni. Irgendwo hier lief Jacky herum. Doch wo sollte ich nur Anfangen?
Ich lief unschlüssig über das Gelände, bis ich auf eine Frau mit einem Sc***d über dem Kopf traf: „Campus Tours“ stand da weiß auf Lila. Von ihr ließ ich mich dann zur Anmeldung, bzw zum Sudiensekretatiat führen. Hier stellte ich dann meine Frage nach Jacky von Avin.

„Haben sie einen Ausweis“, stellte die strenge Sekretärin über ihre Brille hinweg ihre Frage.
„Nicht dabei“, sagte ich.
„Junge Frau“, sagte diese nun im Brustton der Entrüstung, die alle im Raum aufblicken ließ, auch einen Herren vom Campusschutz. „Sie können doch nicht ohne Ausweis herumlaufen. Und dann auch noch Fragen zu unseren Studenten zu stellen.“

Ich sah, wie der Beamte Aufstand.

„Schon gut. Ich geh ihn holen“, sagte ich und ergriff die Flucht. Im Rausgehen erwischte ich noch einen Flyer und draußen nahm ich die Beine in die Hand. Erst auf der anderen Seite der Busbrücke hielt ich keuchend inne.

„So ein verdammter Mist“, dachte ich. Ich bräuchte nur in ein verdammtes Konsulat laufen und ich hätte einen Pass. Und ein Tag später würde ich wahlweise im Flieger oder in der Villa sitzen, aber ich würde mit viel Glück Jacky in der Uni finden können. Vielleicht. Aber mein Vater hätte wieder die Gewalt über mein Leben, ob ich wollte oder nicht.

Zwei Stunden später war ich wieder zuhause. Pia kam nackt aus der Dusche und ich musste mich wirklich zusammen reißen. Sie sah ein bisschen aus wie Anna, nur war die bisher ohne metallische Verzierung. Ich blickte zu ihren Augen hoch und sah sie ihr missbilligendes Gesicht, das mich nun etwas verunsicherte.

Warum hatte ich sie hier her gebracht? Sie hatte so verloren und einsam auf der Bank gewirkt. Ich war bisher immer wieder gerettet worden und fand es an der Zeit, das auch mal zutun. Was erwartete ich für meine Rettung? Das, was ich auch immer gegeben hatte? Hatte ich sie überhaupt gerettet oder nur in die chaotische Welt der Jacqueline Tributaris gezerrt, in der einfach, wie der Rheinländer so schön sagt, immer alles gut geht?

Wir trafen uns bei Tisch, wo Pia ihren Verdienst des Tages ausgeblättert hatte. 750 Dollar.

„Meine Güte Pia, hast du eine Bank überfallen?“, fragte ich erschrocken.
„Nur zwei Rentner.“

Soll ich sagen, dass ich geschockt war? Ja, ich war es und dann kam der nächste Spruch, der sass.

„Ich hatte in den acht Wochen nicht so viel Glück wie du.“

Nein, das hatte sie wirklich nicht. Auch wenn ich wohl bei dem Versuch, jemand zu bestehlen sofort im Knast landen würde. Ich musste ihr nun erzählen, dass ich absolut nichts erreicht hatte. Außer die Erkenntnis, dass ich unheimlich lange würde suchen müssen.

Später lagen wir zusammen auf dem Bett und sie zeigte mir ihren Rücken, weil sie eingerollt auf der Seite lag. Das Tattoo, dass ihren Rücken unfertig verunstaltete, obwohl schon zu erkennen war, was für ein wunderbares Werk es werden könnte. Sie schlief schon und ich fuhr sanft die Konturen und Details der Arbeit mit den Fingern ab. Ich meinte darin eine Handschrift zu erkennen, die ich kannte und ich beschloss dem die nächsten Tage nach zu gehen. Ich schoss ein Bild davon. Danach legte ich mich in ihren Rücken an und umfasste ihren Körper und ihren Busen. Ich hatte das Gefühl, sie beschützen zu müssen, was ich auch tat. Zumindest jetzt in der Nacht.

Am nächsten Morgen warf ich alles Geld zusammen, was wir hatten und kam auf 1120 Dollar. Damit wären erstmal zwei Wochen Miete bezahlt. Als ich unserem Vermieter das Geld bringen wollte, war nur seine Frau da. Die wollte natürlich nun alles über uns wissen. Ich beschloss ihr zumindest über mich größtenteils die Wahrheit zu sagen. Schwestern und Rucksacktouristin aus Deutschland. Von Perth quer über den Kontinent nach Brisbane gezogen. In Coober Pedy einen Mann kennen gelernt, in dessen Auftrag ich in Brisbane die Ekelin finden sollte, von der ich außer dem Namen und einem Gruppenfoto nichts hatte.

„Ich weiß noch nicht mal, auf welcher Schule dieses Bild gemacht wurde“, jammerte ich.
„Ich kann dir sagen, dass es keines der innerstädtischen Cooleges ist“, sagte sie. „Die machen ihre Fotos seit Jahren entweder auf der Goodwill Bridge oder am Street Beach.“

Sie zeigte mir die Bilder von drei Abschlussfeiern. Eines, dass sie wehmütig von der Wand nahm, zeigte ein mir bekanntes Gesicht.

„Das Gesicht da kenne ich“, sagte ich und zeigte auf einen schüchternen Jungen an der Seite.
„Das ist mein Sam“, sagte sie traurig. „Er und sein Vater hatte einen Streit und darauf ging er aus der Tür und kam nicht wieder zurück.“ Sie drehte sich zu mir um mit einer Träne im Auge. „Er wollte Künstler werden und mein Mann hat es verboten. Brotlose Kunst würde er nicht dulden bei seinem Sohn.“
„Naja. So brotlos ist seine Arbeit nicht. Er ist der beste Holzlongboardbauer der Westcoast“, sagte ich im Brustton der Überzeugung. „Er hat eine eigene Werkstatt in einem wundervollen Haus direkt am Meer.“

Ich holte das Handy, was er mir damals zum Abschied geschenkt hatte, heraus. Das womit ich die Bilder für seinen Imagewechsel gemacht hatte. Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, dass ich damals so viele nackte Körperteile von mir geschossen hatte. Besonders ein Bild, wo meine Zungenspitze seine Eichel berührte, versuchte ich zu verbergen, was mir nur leidlich gelang. Trotzdem hatte es auch so eine ganz andere Wirkung auf Sams Mutter. Sie setzte sich mit dem Bild von mir und ihm, wie wir sein für mich gebautes Brett der Öffentlichkeit präsentierten und dabei diese Tada-Pose einnahmen, auf den Stuhl zurück und strich mit der Hand darüber.

„Ich kann dir alle Bilder, die ich von ihm habe, zusenden“, schlug ich sanft vor.

Sie sah mich an und plötzlich hatte ich sie in meinen Armen.

„Danke, dass du ihn mir gebracht hast“, heulte die ältere Frau in meine Schulter.

Irgendwann löste sie sich wieder und schaute auf das auf dem Tisch aufgefächert Geld. Sie schob es zurück zu mir.

„Behalte es. Du und deine Schwester könnt solange bei uns wohnen, wie ihr müsst.“
„Das kann ich nicht annehmen. Lass mich wenigstens die Nebenkosten bezahlen.“

Nach langem hin und her einigten wir uns darauf, dass ich erstens versuchen sollte, Sam nach Brisbane zurück zu locken und zweitens, dass ich für das Loft nur noch 540 Dollar zahlen sollte und das im Monat. Das war für uns eine riesige Erleichterung. Ich zahlte direkt 2 Monatsmieten auf einmal. Der Tag war so fast rum und als ich zurück ins Loft kam, um Pia die frohe Kunde wegen dem erneuten Preisnachlass zu verkünden, war sie nicht da.

„Hoffendlich war sie nicht erwischt worden“, dachte ich.

Aber eines musste ich auch bei Pia anerkennen. Sie mochte wohl den härteren Weg hier her gehabt haben. Sie hatte es aber trotzdem überstanden. Ich ging mit dem Rest unseres Geldes nochmal los, weil in unserem Kühlschrank nach wie vor gähnende Leere herrschte. Ich würde ihr ein Essen kochen. Das war das mindeste, was ich tuen konnte. Auf dem Weg zum Supermarkt kam ich an einem Bürowarenräumungsverkauf vorbei, wo ich ein Flipchart für zwei Dollar und noch ein paar Stifte und Kleber erstand. In einem Copyshop machte ich ein paar Copien von dem Bild von Jacky. Das Orginal wanderte in mein Notizbuch.

Ich überlegte Nudeln Cabonara zu machen und kaufte Spiralnudeln, Pilze, Speck und zwei Sorten weichen Käse. Ich würde es so kochen, wie ich es von Tante Mag gelernt hatte, meine bestens Erfahrungen aus der Zeit in der italienischen Botschaft in Rom.

Ich kochte die Sauce vor und stellte sie daneben. Nur aufgewärmt entfaltet die alle Aromen, hatte Tante mag immer gesagt. Ich deckte den Tisch, voll romantisch. Mit Geschirr und dem guten Besteck und einer Kerze zwischen uns und wartete. Aber sie kam nicht, und es war schon 23 Uhr. Langsam machte ich mir echt Sorgen. Wenn es so weiter ging, würde ich zwei Frauen in Brisbane suchen müssen. Das brachte mich zurück zu Jacky und ich hängte den Flipchart auf. Oben in die Mitte hängte ich die Copy des Fotos. „Wer von denen bist du“, schrieb ich darunter. Klein darunter: „und vorallem wo ist das?“

Was wusste ich?

Heute war sie 21 und sie studierte an der Universität von Queensland. Immerhin, es gab hier nämlich noch sechs weitere Universitäten. Und malte ich die Zahl der Studierenden darunter.

„50.000“

Jacky war eine von 50.000 Studierenden und ich wusste noch nichtmal, was sie studiert. Ich setze eine heulenden Smily drunter. Vorallem deshalb, weil ich keine Ahnung davon hatte, wie ich nochmal etwas über die Uni erfahren sollte, nachdem mich die Campuspolizei dort weggejagd hatte.
Und überhaupt, ich saß hier und hatte im Grunde nichts. Okay, stimmte nicht ganz. Ich hatte den Auftrag, Sam mit Sybile, seiner Mutter zu verbinden, dafür bekam ich fast kostenloses Wohnen. Und ich hatte ein Konto auf den Namen Jacqueline Tributaris mit 25.000 Dollar darauf in Coober Pedy Australien, an das ich ohne Pass nicht ran kam. Es war einfach nur Scheiße.

Ich musste in meinen Überlegungen eingepennt sein, denn das Nächste, was ich hörte, war die Stimme von Pia an meinem Ohr: „Essen ist fertig.“ Gott, sie war wieder da. Ich musste mir keine Sorgen mehr machen. Ich schlang sie in meine Arme und küsste sie. Danach erzählte sie mir, dass sie einen Job habe, für den sie schöne Dessous bräuchte, weil man die bei einem Super knappen Mini sehen würde.

Ich wollte schon fast protestieren, aber eine Erotikbar war immerhin noch besser als auf der Straße zu klauen. Ich musste ihr dagegen erzählen, dass ich keinen Deut weiter war, als vor einer Woche, als ich in Coober Pedy losgefahren war. Ich hatte es nur geschafft, die Masse der Menschen von 2.8 Millionen auf 50.000 zu senken und ich nach wie vor nicht genau wusste, wie sie aussah.

Und eigentlich müsste ich nur ins Konsulat, da 25 Dollar auf den Tisch legen, da bekäme ich einen vorläufigen Ausweis, mit dem könnte ich an mein Konto und hätte danach wohl noch zwölf Stunden Zeit, bis der Buttler mit der Limousine und den zwei freundlichen Bergen von Männern mich in meinen Käfig in Perth zurückschleppten. Alles nur Scheiße.

Später im Bett musste ich an Pia in erotischen Dessous denken. Gedankenverloren begann ich mit ihren Kugeln in den Nippeln zu spielen. Die sah damit total geil aus und ich dachte daran, wie sich sowas wohl im Mund anfühlen musste. Aber Pia unterband jegliche andere Anwandlungen von meiner Seite. Ich dachte erst am Morgen darüber nach, ob Pia überhaupt Interesse an sowas hatte. Ich scholt mich selber, dass ich mich so einfach an ihr bediente.

Ich musste dringend mit meiner Suche beginnen. Wenn ich in Bewegung war, fielen mir immer gute Dinge ein, oder in den Schoss oder ich fiel den Dingen in den Schoß. Egal. Ich musste dieses blöde College finden. Es dauerte den gesamten Tag, bis ich es endlich fand. Und ich biss mich selber in den Hintern, weil ich hier schon war. Es war das College, in dem ich mit Pia geduscht hatte. Ich hätte nur auf die Wall of Fame schauen müssen und hätte das Bild da gesehen. Ich war angepisst.

Ich stand davor und suchte nach irgendeinem Hinweis, aber hier gab es nur die Bilder. Und jetzt?
Ich erschrak fast zu Tode, als mich jemand auf der Schulter antippte.

„Junge Frau. Was machen sie so spät noch hier“, fragte ein älterer Mann mit Nickelbrille.
„Ich bin ein Freund von Jacky von Avins Opa und soll sie suchen.“
„Du kennst Albert?“
„Anton“, verbesserte ich automatisch.
„Ja, Jackys Opa heisst Anton“, der Mann nickte. „Du bist nicht die erste, die nach Jacky fragt. Du bist nur die erste, die den Namen ihres Opas kennt. Wie geht es dem alten Zausel.“
„Er ist tot“, sagte ich betrübt. „Und ich suche Jacky, weil sie ihn beerben soll.“
„Das tut mir jetzt aber Leid, Miss?“
„Tributaris. Jacqueline Tributaris“, sagte ich. „Nennen Sie mich einfach Jac.“ Ich holte mein Bild heraus. „Ich soll sie finden und habe keine Ahnung, wie sie aussieht. Oder wer es auf diesem Foto ist.“
„Das Foto ist für die Suche auch Mist“, sagte der Herr. „Denn das ist Jacky.“ Er zeigte auf ein Mädchen mit einer blonden Prachtmähne vor dem Gesicht, das nicht zusehen war. „Sie hasst es, fotografiert zu werden. Noch nichtmal im Jahrbuch hat es einer geschafft, ihr Gesicht zu erwischen.“
„Es gibt ein Jahrbuch?“
„Natürlich. Es gibt doch immer ein Jahrbuch.“
„Kann ich eines bekommen?“
„Was bekomme ich dafür?“
„Was brauchen Sie?“

Der Herr mit der Nickelbrille schaute mich jetzt ernst an. Dann schüttelte er langsam den Kopf.

„Das kann ich nicht verlangen.“
„Da ich noch nicht weiß, was es ist, über lassen Sie mir doch die Entscheidung, ob sie es verlangendürfen oder nicht.“
Der Mann seufzte: „Ich möchte von ihnen, dass sie mir helfen ein Buch zu finden.“

Ich hatte jetzt mit allem gerechnet, nur nicht damit.

„Was ist es denn? Das Buch der neun Pforten? In welchem tiefen Verließ voller schrecklicher Monster muss ich es denn suchen?“
„In der Schulbibliothek. Und es ist ähnlich brisant wie die neun Pforten.“
„Aha. Und was ist nun so schlimm an dem Buch?“
„Es ist die chinesische Variante des Kamasutra.“

Ich musste lachen.

„Das ist überhaupt nicht komisch. Wir sind ein katholisches College. Es diente nur zur klassischen chinesischen Dichtkunstlehre und der Kritik an Staat und Gesellschaft.“
„Wirklich, also stehen dort nur Worte drin?“
„Äh, Nein. Es hat auch Grafiken. Einige zeigen auch ein paar härtere Praktiken. Das ist nicht unbedingt etwas für unsere Schülerinnen und Schüler.“
„Kann ich mir denken. Seit wann wird das Buch vermisst?“
„Seit vier Jahren.“
„Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, dass es garnicht mehr in der Bibliothek ist?“
„Alle drei Monate haben wir Inventur. Da müssen alle Bücher für eine Nacht zurück gebracht werden und bisher fehlt keines. Eine Nacht um zwischen 350.000 Büchern das eine Buch zu finden.“
„Okay, dass ist viel. Wie weit seit ihr gekommen?“
„In vier Jahren durch die Hälfte.“
„Alle Bücher haben Nummern und alle Nummern sind vergeben?“
„Ja. Im Umschlag mit der Nummer steckt seit dem Konfuzius Kunst des Krieges drin.“
„Also könnte das Buch doch die Bibliothek verlassen.“
„Nein, dass Buch hat wie alle besonderen Bücher einen Chip. Es kann nicht heimlich die Bibliothek verlassen.“
„Ich soll also für sie das Buch der Chinesischen Sexlehre zwischen 350.000 Büchern finden, nachdem sie seit 4 Jahren suchen?!“
„Ja und ich habe die Hoffnung, dass sie Glück haben.“
„Warum?“
„Erstens, sie haben den Auftrag angenommen, eine Frau unter 2.8 Millionen Menschen zu finden und denken das hinzubekommen und zweitens ist ihre junge weibliche Logik näher an der vermuteten Täterin dran als mein verknöcherte altes Denken.“
„Darf ich raten? Jacky hat das Buch versteckt.“
„Ich vermute es und wenn sie wüsste, dass ich noch immer danach suche, wird sie sich diebisch darüber freuen.“

Das machte jetzt Sinn. Ich lernte so auch etwas über die Denkweise meiner Zielperson. Ich ging mit dem Mann, der sich als Georg Irwen, Bibliothekar vorstellte, zu seinem Reich. Ich setzte mich erstmal nur auf eine der Stühle und schaute in die langen Reihen der Bücher. Warum sollte man das Buch verstecken, fragte ich mich. Natürlich um jeder Zeit auch ohne pädagogische Auswahl das Buch betrachten zu können. Also war es eine dieser Geheimnisse, die von Schülergeneration zu Generation weiter gereicht wurde. Wie das Loch in der Wand zur Mädchenumkleide im, wo so manch ein Mädchen oder Junge seine Unschuld verloren hatte.

Wo lag nun also dieses Buch? Ich ging zu einem der Bibliothekscomputer und suchte nach abgelaufenen Schulbüchern, die ich leicht fand. Schulbücher gab es in einer solchen Bibliothek meist vielfach, was sie von den normalen Büchern Unterschied, die nur maximal dreifach aber in der großen Mehrheit nur als einzelne Exemplare vorlagen.

Warum sollte es eines der Schulbücher sein?

Weil die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass es bei zehn gleichen Exemplaren gezogen wird. Auch Lehrer holen selten die alten Bücher hervor, sie haben davon ein eigenes Exemplar. Klingt logisch. Ich ging in die Abteilung und hockte mich dort auf den Boden. Ich ließ meine Blicke über die Buchrücken gleiten. Was würde es hier im Gegensatz zu den anderen auffällig machen? Auf dem Boden war Teppich. An einer Stelle sah er anders aus, als wenn er häufiger benutzt wurde. Es war an einer Ecke und man konnte von da auch durch den Quergang linsen. Zudem war die auch noch die äußere Ecke der Bibliothek. Weiter weg von George konnte man nicht sein.

Ich setze mich auf den Boden und schaute die Buchreihen entlang, bis ich an Biologie der Klasse 1 und 2 hängen blieb. Fünf identische Bücher, eines total abgegriffen. Übrings das einzige, das hier diese Benutzheit zeigte. Ich rappelte mich auf und zog es raus. Ein Blick hinein und ich hatte Georges Buch gefunden. Darin blätternd ging ich in den Bereich, in dem er es auf seine systematische Art versuchte. Ich war an einer Seite angekommen, wo eine Frau in ganz vielen Seilen hängend in Mund und Darm penetriert wurde.

„Aus welchem Jahr ist das Buch nochmal?“ fragte ich.
„China aus dem 14. Jahrhundert.“

Ich wendete eine Seite um und sah, wie dort eine Frau einem Hund zugeführt wurde.

„Welche Aussage hat das Buch?“
„Es ist ein Buch über den Sittenverfall des Kaiserreichs und beschreibt in 47 Fällen den Sex zwischen Mann und Frau.“
„Und Pferden“, sagte ich, als ich eine weitere Seite umschlug.

George schaute auf, wand mir das Buch aus der Hand und sagte: „meine Güte, du hast es Gefunden. Biologie der ersten Klasse. Dieses kleine Miststück.“

Er löste den Umschlag ab und ein Zettel viel zu Boden. Ich hob ihn auf und las vor:

„Hi George. Dies ist nun doch tatsächlich der letzte Streich, den ich in dieser Schule ausführe. Ich hoffe, du hast jetzt nicht solange nach dem Buch gesucht und kannst es jetzt wieder in deine sichere Obhut nehmen. Ich hoffe du weißt, dass ich dich immer lieben werde, wie man einen Vater liebt, den ich nicht hatte. Danke, dass du mir Mut gemacht hast, in die Welt zu gehen, wie es auch Opa getan hat und dass du mir das Werkzeug dafür gabst, mit den vielen Büchern, die ich dank dir lesen durfte. Ich werde in 3 Jahren auf die Queens gehen und etwas studieren, was die Welt dringend braucht, wie ich es dir versprochen habe.

Deine freche Jacky.“

Ich sah auf und sah Tränen in Georges Augen. „Diese Jacky“, seufzte er. Er klammerte sich an das Buch, als wäre es ein kostbarer Schatz.

Ich war durch den Brief allerdings kaum weiter, außer dass Jacky wohl einen ähnlichen Dickkopf hatte wie ich. Aus den Zeilen lass ich den wissbegierigen Bücherwurm, der die Welt erst aus Büchern gesehen hatte und dann drei Jahre darin gelebt hatte. Was hatte sie in den drei Jahren über die Welt gelernt. Was war ihre persönliche Erkenntnis?

Was war meine?

Ich hielt noch immer den Zettel in der Hand, bis mit Georgs erwartungsvolle Blick auffiel.

„Oh, natürlich“, sagte ich ihm und reichte ihm den Brief. „Jacky wird jetzt noch schwieriger zu finden sein als sowieso schon. Wie soll ich erraten, was die in der Welt gesehen hat, was nun wert ist, dass man etwas entsprechendes Studiert?“

George hielt den Brief auch an sein Herz, zusammen mit seinem Buch.

„Ich kann dir vielleicht nicht sagen, wer Jacky heute ist. Aber ich kann dir das Jahrbuch geben und dir erzählen, wer Jacky früher war.“

Wir sassen bis zu frühen Morgen bei Keksen und Tee in der Bibliothek und George erzählte von der Jacky zwischen zehn und achtzehn. Jacky hatte früh ihre Eltern verloren, sie hatten als Umweltschützer eine Reise durchs Outback gemacht und waren nicht zurück gekehrt. Sie war bei der Schwester ihrer Mutter aufgewachsen, die keine eigene Familie hatte und deshalb ihre über alles geliebte Nichte zuhause einsperrte, damit ihr auch ja nichts passierte. Leider passierte ihr selber der Krebs und das ein Jahr vor Jacky Abschluss. Es hatte sich angekündigt und Jacky hatte es sehr gefasst hingenommen. Als letzter Akt hatte Jackys Tante sie in die Obhut von George gegeben. Sie hatte ihn darum gebeten, all ihren Besitz zu verkaufen, da Jacky noch zu jung sei, ihn aufrecht zu erhalten. Georg hatte es nur zum Teil gemacht. Das Haus derer von Avins hatte er vermiete, aber es Jacky nicht gesagt, weil sie vom Wunsch der Tante wusste. Aber aller Schmuck, die Möbel und viel weitere Kleinigkeiten hatte Georg verkauft und damit Jacky finanziert. Auch der Opa hat etwas beigesteuert und ich fluchte darüber, dass ich mich geweigert hatte, seine privaten Briefe zu lesen. Ich hätte wahrscheinlich Georg viel schneller gefunden.

Aber Georg gab mir noch einen Tipp. So brauchte es nur einen alten Schülerausweis, um an Monatstickets für die Busgesellschaften der Stadt zu bekommen. Auf denen waren noch nichtmal Fotos. Er stellte für mich und Pia mit unserer aktuellen Adresse solche Schülerausweise aus und mit diesen und dem Jahrbuch ging ich in den jungen Morgen.

Eigentlich wollte ich nur noch ins Bett. Aber ich war gerade mal bis auf die Höhe der Uni gekommen, da bekam ich einen Anruf. Ich war erst etwas verwirrt, weil die Nummer des Handys eigentlich keiner kennen sollte. Okay, Sam und meine Westküstenfreunde und natürlich Pia kannten die Nummer.

Ich ging dran.

„Hey Jac. Schön, dass ich jetzt wieder deine Nummer habe und gut das du in Down Under bist. Wie schnell kannst du nach Central Brisbane kommen?“

Ich hatte die Stimme noch nicht erkannt. In meiner Müdigkeit schaute ich nach oben und las zweiundzwanzig Minuten vor. Auf der anderen Seite war erst Ruhe. Dann: „Komm zum Citybeach, ich spendiere einen Kaffee.“

Ich legte auf und zuckte mit den Schultern. Ich war mir sicher, dass ich die Stimme kannte und die Stimme war sich scheinbar auch sicher, dass ich sie erkannte. Wer es war, würde ich ja bald rausbekommen. Ich überlegte, wem ich die Nummer noch gegeben hatte, und da viel mir Heidel ein. Ihr Nummer hatte ich mal auswendig lernen müssen, weshalb ich sie nicht mehr vergaß. Ihr hatte ich ein Bild von Pias angefangenen Tattoo zu geschickt, das Sie Petrus Garlani dieses zeigte. Vielleicht wusste er, wer es gestochen hatte.

Es war Petrus, ohne Zweifel. War er extra wegen meinem Bild hergekommen? Aber wenn er schonmal da war. Ich wollte ein neues, da könnte er sich direkt nützlich machen. Wenig später stand ich unschlüssig am öffentlichen Strand, als ich von hinten die Augen zugehalten bekam.

„Wer bin ich?“
„Mathes! Bitte! Ich bin müde! Lass die Spielchen!“
„Wie kann man morgends um zehn müde sein?“
„Wenn man die Nacht durchmacht.“
„Und wie hiess er?“
„Georg. Wir haben Tee getrunken und Bücher gesucht, wenn du nun alle schmutzigen Details aufgelistet bekommen möchtest. Wo ist dein Bruder?“
„Du bist echt müde“, sagte Mathäus und führte mich zu einem Tisch, wo Petrus und Jakobus saßen. Alle drei Brüder waren versammelt, der Künstler, der Journalist und der Polizist. Ich setzte mich einfach unaufgefordert dazu und sagte einfach: „Hi. Hier bin ich.“
Jakobus sah mich genau an und winkte nach einer Kelnerin: „Expresso dreifach bitte und ein Glas Milch.“

Sie warteten ruhig, bis ich die Bestellung bekam und als ich die Hälfte davon getrunken hatte, um dann angewidert den Rest in die Milch zu kippen, lächelten sie.

„Wach?“
„Ja“, sagte ich und verzog mein Gesicht zu einem schiefen Grinsen.
„Was machst du hier?“
„Das übliche, nicht da sein, wo man mich vermutet und mich um die Angelegenheiten anderer kümmern.“
„Wie bei dem Tattoo?“
„Ja, da auch“, bestätigte ich. „Ich möchte, dass du es fertig stichst.“
„Ich weiß, wer es gestochen hat. Er wäre bestimmt erfreut, wenn er es beenden könnte.“
„Auf gar keinen Fall“, sagte ich nun mit fester und auch lauter Stimme.

Petrus hob die Augenbraue und Jakobus beugte sich ernst nach vorne.

„Wer ist das Mädchen?“
„Sie ist ein siebzehnjähriges Mädchen aus Deutschland und er hat sie entführt, gefickt und tättowiert, ohne überhaupt zu fragen, ob sie etwas davon wollte. Nein den Kerl lasse ich nicht mehr in die Nähe von meiner Pia.“

Mathäus und Jakobus lächelten leicht, aber Petrus Garlani machte ein sehr ernstes Gesicht.

„Er ist einer meiner Schüler. Ich kenne das Motiv, er ist seine Gesellenarbeit. Wenn ich doch nur gewusst hätte, was für ein Typ er ist …“
„Pety“, beschwichtigte sein Bruder. „Du kannst den Menschen nicht in den Kopf schauen. Es ist nicht deine Schuld. Aber wenn wir ihn jetzt davon kommen lassen, dann wäre es so.“

Alle blickten ernst auf den Tisch.

„Okay. Ich glaube ja nicht, dass ihr drei nur wegen Pias Tattoo in Brisbane seit. Was führt euch her.“ „Die beiden wegen ihrem Job und ich schau, was geht“, sagte Mathäus munter.
„Echt toll, dass du das so rumposaunst. Ich bin Undercover hier“, motzte Jakobus.
„Und außer Jac hier weiß niemand, wer du bist, was soll’s. Ich soll Fotos für Petrus Auftritt bei der diesjährigen Konventionen machen. Aber wir haben auch ein Problem. Unser Koffer mit den Bildern für den Stand sind auf dem Flug verschwunden. Jetzt haben wir nichts mehr zum Zeigen.“
„Ah und jetzt soll ich mich dort nackt präsentieren.“
„Nur das Teil, was ich gestochen habe. Dein Gesicht darfst du mit einer Maske verdecken.“
„Wie gnädig. Aber du kannst noch mehr haben.“

Ich stand auf und zog meine Hose aus.

„Jac, in allem ernst, doch nicht hier im Cafe.“

Ich sah sie an, als wären sie seltsame Wesen aus einer anderen Dimension, bis ich Begriff, was sie dachten.

„Ich will ein neues Tattoo und ich wollte zeigen, warum.“
„Meine Güte Jac, mit wem hast du dich wieder angelegt?“
„Mit einem Hai, einem Krokodil und einer Eisenstange am Grunde eines Bergwerkschachtes“, zählte ich die Herkunft meiner Narben vor. Und damit man die nicht so sehr sieht, möchte ich von dir dort einen Hai, ein Krokodil und…“
„… eine Eisenstange?“
„Witzbold, ein Drache auf Gold und Edelsteinen.“
„Das ganze Bein?“
„Bis hier hin und zeigte bis zu meinem Schambein.“
„Und dann darf ich dich vorzeigen?“
„Die können meinetwegen auch beim Stechen zuschauen.“
„Unten ohne?“
„Wenn sie 500 Euro die Stunde zahlen, auch das.“
„Das ist viel.“
„Meine Wohnung kostet 1250 Dollar die Woche und ich will auch noch von was leben“, grinste ich. „Dafür bekommst du meine Fotos umsonst und noch meine Haut und die von Pia live auf der Konvention. Mal ehrlich. Wer von den anderen kann da mithalten?“

Ich lächelte ihn zuckersüß an.

„Okay, Deal. Morgen früh kommst du mit Pia in mein Hotel und wir besprechen die Details. Die nächsten 3 Tage buche ich euch. Von 9 bis 17 Uhr.“
„11 bis 16 Uhr. Wir haben auch noch andere Jobs, zumindest Pia. Ich suche noch.“
„Herr Gott noch mal, okay, dann kann ich aber nicht versprechen, dass ich mit deinem Tattoo fertig werde.“
„Petrus, du darfst mich auch nachts soviel stechen, wie du willst.“
„Okay, den Deal nehme ich.“

Wir verabschiedeten uns und ich ging wohl gelaunt, aber noch immer Müde Richtung Loft. Auf halben Weg durchs Centro viel mir was ein und ich ging zum Survival Laden. Ich musste nochmal nachfragen, ob erstens unser Deal noch stand und zweitens, ob Tattoos ein Problem darstellten.
Aber John war echt cool drauf, vorallem als er meines sah, wollte er sofort ein Foto davon haben. Ich sagte ihm, dass dies erst nach der Konvention ginge und das ich dann noch ein zweites am Bein entlang hätte.

„Ein echter Hinkucker“, sagte ich. „Stell dir vor, wie ich in einem dieser Sportschwimmsuits auf einem Brett am Meer liege. Und darunter eine Story, wie ich mit Haien surfe. Die Leute werden nur deshalb deinen Katalog haben wollen. Ich kann sogar mit einem Fotografen dienen.“

Und schon hatte ich tatsächlich einen Gig. Ich rief, als ich wieder draußen war, Petrus an.

„Gib mir mal Mathes.“
„Bruder, die Chefin will was von dir“, hörte ich ihn im Hintergrund rufen.
„Ja?“
„Hallo Mathes, hier ist Jac. Was machst du nächste Woche?“
„Ich wollte an den Strand.“
„Lust auf ein paar Fotos von Badenixen?“
„Du hast einen Job für mich? Ich will hier Urlaub machen.“
„Fotos von mir und Pia in Sport und Bademode“, lockte ich ihn.
„Okay. Weil du es bist.“
„Du bist ein Schatz.“

Ich legte auf und sah auf die Uhr. Wo war nur die Zeit geblieben. Sechzehn Uhr. Ich würde nun das zweite Mal in Folge Pia nicht sehen. Ich wunderte mich noch kurz über mich selbst, warum ich solche Sehnsucht nach ihr hatte, aber nach etwas Brot und aus dem Kühlschrank noch ein Dosenbier und ich fühlte Bettschwere. Ich zog mich aus und ließ mich fallen und war sofort weg.

Ich weiß nicht mehr, wie spät es war, aber ich wurde von dem schönsten Gefühl der Welt geweckt, einer behänden Zunge auf meiner Perle. Sie war vorsichtig und zugleich auch fordernd und ließ mich stöhnend wach werden. Ein Bild fügte sich in meinen Traum und ich zog meine Anna zu mir nach oben, um mit ihr das wilde Spiel der Zungen zu bestreiten.

Aber das war nicht Anna. Dieser Geschmack war ein anderer, jung und frisch, nach Limette oder Zitrus. Und meine Finger an der Brust fanden die kleinen Perlen der Hanteln, die es bei Anna nicht gab, aber auf die ich schon seit Tagen neugierig war.

„Pia“, stöhnte ich hervor, weil sie noch immer ihre Finger an meiner Perle hatte. Ich griff mit beiden Händen unter ihre kräftigen kleinen Backen und schob sie hoch, bis ich die zarten Knospen endlich küssen konnte.
Unsere Zungen trafen sich danach erneut und deutlicher als die Male davor bemerkte ich bei ihr diesen Zucken. Ich hatte es auch, aber ich war wohl schon deutlich weiter, so dass es nicht mehr so auffiel. Das Zucken, was entsteht, wenn man durch die Berührung des anderen elektrisiert wird. Wenn ein Streicheln über den Arm, ein unschuldiger Kuss oder nur das Hauchen in den Nacken dazu führt, dass man vor Erregung zerfließt. Nur sehr wenige Menschen hatten bisher diesen Zustand bei mir ausgelöst und ich war glücklich, dass ich dieses besondere Gefühl bei Pia erregte. Ab jetzt würde ich alles für sie sein.

Ich küsste mich zu ihrer Brust herunter und umspielte ihre Hantel mit der Zunge und saugte sie ein. Leicht Biss ich dahinter und spürte auf meinem Bauch, dass sie das richtig feucht machte. Sie steht also auf Schmerz, dachte ich bei mir. Das ist gut, ich auf wild. Das kann lustig werden. Ich schlug ihr mit der flachen Hand auf den Hintern und sie keuchte auf. Ich zog mit meinen Zähnen an der Hantel, drückte ihr einen Finger sanft in die Möse, während mein Daumen ihren Kitzler bearbeitet und schlug erneut auf ihren Hintern. Sie warf ihren Kopf nach hinten, was noch mehr Zug auf der Hantel bewehrten Zitze verursachte und keuchte laut auf. Mit einer Hand fand sie nun hinter ihrem Rücken meine Scham und fuhr direkt mit drei Fingern in mein erregtes Lustzentrum. Ich musste aufpassen, dass ich ihr beim Versuch, die Brustwarze nicht aus dem Mund zu verlieren, diese nicht abbiss.

Das schien sie jedoch so zu erregen, dass sie noch heftiger in mich stieß. Und ich mich fast nicht mehr konzentrieren konnte. Die Extase überwältigte mich. Meine Finger in ihr ließ ich wie ein Klavier auf ihrem G-Punkt tanzen. Und dann kam sie und ich hatte das Gefühl, sie wollte mich dafür zum Dank sprengen. Ihre ganze Hand fuhr in mich. Es kam mir so heftig, dass ich mich darin verlor.

Später wurde ich wieder wach. Ich lag wieder auf dem Rücken und Pia an meiner Brust, die Denke über uns beiden, hatte sie mich komplett im Arm und sah so friedlich aus. Angstfrei kam mir in den Sinn. Ich beschloss, dass ich bei ihr nie den ersten Schritt zum Sex machen würde.

Ich schaute auf die Uhr und dachte Mist. Nur noch eine Stunde, bis ich bei Petrus sein wollte.

„Pia wach auf.“
„Mmwsissufrüh“, war das unverständliche, was ihren Mund verließ. Ich stand auf und zog sie aus dem Bett. Nur mit Schwierigkeiten bekam ich sie unter die warme Dusche, wo ich meine willenlose Freundin von oben bis unten säuberte. Danach stopfte ich sie in Legins und Shirt und mich auch. Dreißig Minuten später stand ich mit einer etwas wacheren Pia vor einer Hoteltür.

„Was wollen wir hier?“
„Wir beide haben ein Date.“
„Okay, ich bin dann mal weg“, sagte sie und drehte sich um zum Gehen.
„Hier geblieben, das ist ein Job.“
„Jac, ich habe einen Job, der fängt um 17 Uhr an und geht bis 2 Uhr. Ich brauche keinen zweiten.“
„Auch keinen, wo du 500 Dollar pro Stunde verdienst?“
Sie sah mich an: „Wo ist der Haken.“
„Du musst dein Tattoo zeigen, komplett.“
„Das ist doch garnicht fertig.“
„Deswegen haben wir jetzt auch ein Date bei deinem Tättowierer.“

Pias Gesicht wurde Leichen blass und sie wich vor mir und der Tür bis zur Wand zurück und wollte dann eine wilde Flucht starten. Ich konnte sie gerade noch so einfangen.

„Entschuldige Pia, ich vergass. Es ist mein Tättowierer, der mir den Drachen gestochen hat, er wird auch deines beenden.“

Pias zittern beruhigte sich etwas und als ich klopfte und Petrus mit einem freudigen Lächeln uns die Tür öffnete, musste ich sie richtig gehend ins Zimmer schubsen. Dort standen zwei breite Bänke und alle Utensilien, die es fürs Tättowieren benötigte. Aber auch Mathes und Jakobus waren da und lächelten uns entgegen. Ich merkte Pias erneute Fluchtabsichten und schob sie vehement zu den Bänken, wo ich sie sich setzten ließ. Dann schob ich Mathes und Jakobus aus dem Zimmer: „Besorgt Frühstück.“
„Wir haben Zimmerservice.“
„Und wir keine Lust auf nen kostenlosen Strip, also macht euch nützlich“, und sie waren vor der Tür.

Ich ging zurück zu Pia und hatte sie schnell nackt und auf ihre Bank verfrachtet. „Bitte, tu dein Werk.“
„Ja, Chefin“, nickte Petrus. „Darf ich der Chefin vorher noch ihr Tattoo zeigen, damit sie es zur Hälfte ändern kann?“
„Petrus Garlani, wann habe ich je deinen Entwurf kritisiert.“
„Die letzten 5 mal? Du hattest recht, aber es war damals schon komisch.“
„Es ist für die Ewigkeit, Pety. Da muss es doch perfekt sein.“ Ich küsste ihn und gab ihm dann einen Klapps auf seinen in wildleder eingepackten Hintern: „Jetzt aber ran an die Arbeit.“

Ich ließ die beiden alleine, damit er sich konzentrieren konnte. Trotzdem hörte ich, wie er sie fragte, wie sie zu dem Tattoo gekommen war. Pia brauchte etwas, bis sie dem vorsichtig und behutsam nachfragenden Petrus vertraute. Erst als der ihr erzählte, woher er mich kannte und was wir zusammen erlebt hatten, hatte sie genug Vertrauen, dass sie ihre Geschichte erzählte. Petrus Miene wurde dabei immer finsterer. Und am Ende entschuldigte er sich kurz bei ihr und kam zu mir.

„Er hat schon seine Signatur auf ihrem Körper. Was soll ich an die Stelle stechen?“

Ich ging mit herüber und ich sah zwei Buchstaben. Dann fragte ich sie, ob mein Name ganz klein auf ihren Körper dürfte. Sie nickte, hob aber trotzdem fragend die Augenbraue. Und so bekam sie die Aufschrift: „Jacs kleiner Feuerengel“ aus den beiden Buchstaben verwandelt.
„Ich möchte, dass du auch auf meinen Körper kommst. Hier das wird mein Tattoo, bitte sag ihm, wie du deinen Namen aussehen lassen willst.“
„Ich soll bestimmen, wie es aussieht und was es wird?“
„Ja Pia“, ich küsste sie. „Ich vertraue dir.“

Nach vier Stunden war sie fertig und ich legte mich untenrum nackt auf die Bank.

„Und du willst wirklich bis in die Scham?“
„Ja.“
„Und komplett um das Bein herum?“
„Jaa!“
„Und die ganzen Farben auch?“
„Petrus ja.“
„Dann wirst du die nächsten Tage belegt sein. Ich mache hier die Konturen und dann auf der Konvention den Rest, wie besprochen. Und dann in drei Tagen, am Sonntag, kommt das große Fotoshooting, okay?“

Ich nickte und Pia schaute erschreckt.

„Vor Publikum?“
„Du bekommst einen schicken Overal, der alles vorne bedeckt und wir tragen venezianische Masken. Und jetzt lächle bitte gleich für Matthäus.“

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